Demir: Foda will keine Messi-Vergleiche

Rapid-Juwel Yusuf Demir, der gegen die Färöer im Nationalteam debütierte, wird aufgrund seiner Spielweise gern mit Superstar Lionel Messi verglichen. ÖFB-Teamchef Franco Foda findet das nicht gut.

Wie gewohnt tritt Franco Foda auch in bei Yusuf Demir gewissermaßen auf die Euphoriebremse. "Man muss jetzt auch ein bisschen aufpassen", antwortet der ÖFB-Teamchef ab bei der Pressekonferenz auf eine Journalistenfrage, "er ist ein junger Spieler, der jetzt seinen ersten Einsatz im Nationalteam hatte, aber er muss sich weiterentwickeln. Ihn jetzt in irgendeiner Richtung mit Messi zu vergleichen, wäre etwas verfrüht." Weiters meint der Deutsche, dass man dem Spieler auch keinen Gefallen gebe. Darüber hinaus meint er auch:

"Talent alleine genügt nicht, um an die Spitze zu kommen. Dazu benötigt es tagtägliche harte Arbeit. Man muss wissbegierig bleiben, tagtäglich lernen und sich weiterentwickeln." Bekanntlich in der Defensivarbeit gebe es noch Potential bei dem SK Rapid-Spieler. Seine Stärken wären derzeit im Offensivbereich, er sei "ein Spieler mit viel Kreativität und individueller Klasse. Er ist gut in Eins-gegen-Eins-Situationen und im Dribbling, sehr torgefährlich, spielt gute letzte Bälle", so der Teamchef. Ob er heute Abend auch spielt, das wollte Foda nicht verraten.

 

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