"Stankovic-Bashing muss ein Ende haben"
43 nominierte Kicker, aber kein Cican Stankovic. Im Umfeld des Red Bull Salzburg-Keepers sorgt die Nicht-Berücksichtigung des Schlussmannes für Verwunderung.
Die 'Salzburger Nachrichten' berichten von Verwunderung bei Red Bull Salzburg. Immerhin habe der Einsertormann im Team von Jesse Marsch 35 von 36 Pflichtspielen, unter anderem in der Champions League absolviert. Foda nominierte für seinen Großkader aber neben Wolfsburg-Zweier Pavao Pervan und LASK-Keeper Alexander Schlager eben Watford-Legionär Daniel Bachmann, Team-Rückkehrer Heinz Lindner (FC Basel) und Jörg Siebenhandl (Sturm Graz). Die Zeitung schreibt über Fußballkenner, die zudem Patrick Pentz von Austria Wien im Kader vermutet hätten. Er fiel unbestritten durch eine Reihe an Glanzparaden auf. Cican Stankovic' Berater Max Hagmayr zeigte sich gegenüber der Zeitung verärgert.
"Bashing muss ein Ende haben"
So wird der erfahrene Spielerberater folgendermaßen zitiert: "Das Stankovic-Bashing durch die Fans und Teile der Medien muss endlich einmal ein Ende haben." Bei 'Salzburg24' äußerte sich nun der Betroffene selbst: "Ich bin seit etwa zweieinhalb Jahren immer ein Teil des österreichischen Nationalteams. Das ich jetzt aus dem Kader gestrichen wurde, kann ich absolut nicht nachvollziehen und bin darüber sehr verärgert, auch weil ich sehr gern für Österreich spiele. Aber die Entscheidung ist so getroffen worden, ich muss sie akzeptieren."
Foda hatte im Herbst angekündigt, die Einserfrage im März zu klären. "Ich habe in Salzburg und übrigens auch in der Champions League und der Europa League immer meine Leistungen gebracht", meint Stankovic abschließend, der sich nun mit voller Energie auf Red Bull Salzburg konzentrieren möchte.