Public Viewing und Reisen zur Euro: Task Force gebildet
Die Task Force Euro hat ihre Arbeit aufgenommen – Public Viewing in Österreich ist Teil des Sicherheitskonzepts. Eigens für die Fußball-EM bilden Innenministerium, Außenministerium, ÖFB und die Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria (SMA) eine Task Force.
Diese Task Force trifft alle polizeilichen Vorkehrungen und Maßnahmen, um die Sicherheit der österreichischen Delegation (Mannschaft, Trainer, Sponsoren, Medien) und der österreichischen Fans zu gewährleisten. Das Sicherheitskonzept umfasst außerdem die geplanten Public-Viewing-Veranstaltungen in Österreich. Die Task Force hält ständigen Kontakt mit den ausländischen Sicherheitsbehörden, mit den national und international verantwortlichen Einrichtungen für den Reiseverkehr, entsendet polizeiliche Verbindungsbeamte zu den Spielen der österreichischen Nationalmannschaft und begleitet die reisenden Fans auch mit szenekundigen Beamten der Polizei.
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) unterstreicht die Bedeutung der Task Force für die Sicherheit bei der EURO 2020. „Die Errichtung der Task Force ist ein exzellentes Beispiel für die gute Zusammenarbeit inländischer und ausländischer Behörden und Organisationen. Damit ist ein reibungsloser und sicherer Ablauf dieser Fußball-Europameisterschaft für alle Sportler und Fans gewährleistet. Die Großveranstaltung wird gleichzeitig in elf verschiedenen Städten ausgetragen. Auf Grund der COVID-19-Situation in ganz Europa ist das eine besonders große Herausforderung, der nur mit einer Task Force begegnet werden kann, in die alle Beteiligten einbezogen werden. Ich bedanke mich daher bei allen Partnern.“
"Wichtige Plattform"
Gerade bei verschiedenen Spielorten im Ausland sei es wichtig, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in enger Abstimmung mit Veranstaltern, Sicherheitsbehörden und Botschaften getroffen werden, ergänzt Außenminister Alexander Schallenberg: „Allen österreichischen Fans empfehlen wir sich beim Außenministerium als Reisende zu registrieren und sich über Einreisebestimmungen und lokale Maßnahmen in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu informieren. Das BMEIA unterstützt sie bei Fragen bestmöglich.“
„Die Task Force ist für den ÖFB eine wichtige Plattform zur engen Abstimmung mit den Behörden im Sinne einer effizienten Vernetzung und kurzer Kommunikationswege. Das ist insbesondere im Falle von nicht vorhersehbaren Ereignissen oder sogar Krisen essenziell. Wir hoffen, dass dieser Fall nicht eintreten wird, wollen aber bestens vorbereitet sein“, sagt ÖFB-Präsident Leo Windtner.
Im Rahmen der Task Force war auch die „Sports Media Austria“ als Vertreter der Interessen der Sportjournalistinnen und -journalisten entscheidend eingebunden, um auch die Bedürfnisse für die Berichterstattung dieses Events bestmöglich zu gewährleisten. SMA-Präsident Hans-Peter Trost: „Es ist in Europa einzigartig, dass Erfordernisse von Sportjournalisten, wie auch die des ORF, durch die Sicherheitsbehörden im Rahmen einer Task-Force mitberücksichtigt und in die Planung sowie die Vorbereitung auf dieses große Event eingebunden werden. Damit hat die Projektleitung einen wesentlichen Schritt gesetzt, eine gelungene Berichterstattung zu gewährleisten.“