Nordmazedonische Kampfansage: "Wir fühlen uns nicht als Außenseiter"
Österreichs erster EM-Gegner Nordmazedonien gibt sich vor dem Duell mit Favorit Österreich selbstbewusst und schielt Richtung Aufstieg.
Nordmazedonien will Österreichs Plan, einen Auftaktsieg einzufahren, klarerweise durchkreuzen und das Selbstbewusstsein stimmt. "Wie fühlen uns nicht als Außenseiter, das haben wir in den letzten Spielen gezeigt. Bei dieser Europameisterschaft werden wir bestätigten, dass wir es als Team wirklich verdient haben", erklärt etwa Levante-Mittelfeldspieler Enis Bardhi. Zuletzt hatte Österreich zwei Mal gegen Nordmazedonien gewonnen, aber, so Tihomir Kostadinov von Ruzomberok: "Wir haben seit dem letzten Spiel gegen Österreich große Fortschritte gemacht. Das Selbstvertrauen von uns allen ist größer geworden.“
Auch Keeper Stole Dimitrievski von Rayo Vallecano will nicht mehr an das denken, was war, sondern möchte angreifen: "Jetzt sind wir bei einem Turnier, das ist etwas anderes. Schon ein frühes Tor kann den Unterschied ausmachen. Wir brauchen einen Sieg oder zumindest ein Unentschieden, denn wir wollen die K.-o.-Phase erreichen und nicht einfach nur dabei sein." In der WM-Quali schlug man im März Deutschland auswärts mit 2:1: "„Das hat gezeigt, dass wir an einem guten Tag jeden schlagen können, und ich bin mir sicher, dass die anderen Teams in der Gruppe großen Respekt vor uns haben werden."