Darum wollte Rapids Marco Grüll nicht zu Red Bull Salzburg
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Darum wollte Rapids Marco Grüll nicht zu Red Bull Salzburg

Nach einigem Hin und Her wechselte Marco Grüll von der SV Ried zum SK Rapid, trotz Interesse aus Salzburg sowie Deutschland. Er erklärt, warum.

"Red Bull Salzburg war jetzt nicht das erste Mal an mir dran. Es hat schon damals nach dem LAZ, der Landesauswahl, Anfragen von Akademien gegeben", erklärt Rapid-Neuzugang Marco Grüll bei 'Laola1.at'. Er entschied sich bekanntlich anders. Er wollte in der Nähe der Heimat bleiben, lieber bei den Erwachsenen spielen. Und: "Salzburg war dann wieder mit 17 Jahren interessiert, damals wäre es dann Liefering mit Kooperation etc. gewesen. Das wollte ich einfach nicht. Ich wollte entscheiden, wenn es etwas zum Wechseln gibt, und nicht, dass sie das in der Hand haben." Umgekehrt lobte er, der via Regionalliga (St. Johann) und 2. Liga (Ried) in die Bundesliga kam und nun beim Hütteldorfer Traditionsverein kickt, auch die Arbeit der Bullen - für ihn sei es nichts gewesen.

Nach den guten letzten Monaten gab es aber nicht nur Interesse aus dem Inland. Auch Union Berlin oder Eintracht Frankfurt sollen interessiert gewesen sein. "Natürlich, es hat schon Gespräche und Telefonate gegeben. Aber für mich war klar, dass der Schritt dorthin noch zu schnell wäre. Ich wollte in Ried bleiben, weil es erst mein erstes Jahr in der Bundesliga war und ich dort eher die Sicherheit hatte, dass ich spiele. Das Wichtigste ist, dass man spielt", so Grüll. Denn es hätte auch schon im Sommer 2020 Möglichkeiten gegeben, etwa Rapid. Aber "wenn ich damals vielleicht zu Rapid gegangen wäre und es wäre die ersten zwei Monate nicht so gut gelaufen, wäre es natürlich schwierig gewesen."

 

 

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