Das Aus für Financial Fair Play? UEFA will Gehaltsobergrenze einführen

Das Aus für Financial Fair Play? UEFA will Gehaltsobergrenze einführen

Ab 2022 sollen neue Regeln der Europäischen Fußball-Union in Kraft treten.

Die englische Zeitung The Times berichtet, dass die UEFA das Financial Fair Play abschaffen und stattdessen eine Gehaltsobergrenze für Klubs einführen will. Diese Obergrenze dürfte jedoch mit einer Zahlung einer "Luxussteuer" überschritten werden. Ab 2022 sollen die neuen Regeln eingeführt werden und für drei Jahre gelten.

Vereine sollen nur noch einen festgelegten Anteil ihrer Einkünfte für Spielergehälter einsetzen dürfen. Dabei orientiert man sich an der spanischen Liga, bei der es bereits einen Anteil von 70 Prozent gibt. Wird diese Gehaltsobergrenze überschritten, so soll die "Luxusteuer" an die UEFA entrichtet werden. Daraufhin wird dieses Geld an die Klubs verteilt, die sich an die Regeln halten. Allerdings sollen laut dem englischen Medium weitere Sanktionen, wie Ausschlüsse aus europäischen Bewerben, ein Thema sein.

UEFA-Chef Aleksander Ceferin strebt eine Veränderung an, da die Kluft zwischen den großen und kleinen Vereinen immer größer wird.Karl-Heinz Rummenigge, früherer Bayern-Vorstand, habe sich erneut für strengere Finanzkontrollen ausgesprochen. Gegenüber der Sportbild meinte er: "Es existiert bereits in Form von Financial Fair Play. Es muss nur angepasst und stringenter eingesetzt und eingefordert werden."

90minuten.at-exklusiv