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Austria: Thema Lizenz "wird uns noch die nächsten Jahre beschäftigen"

Die nächsten Jahre und Monate werden für Austria Wien nicht einfach - wie Geschäftsführer Gerhard Krisch erklärt, geht es dabei aber nicht nur um die zuletzt mauen sportlichen Leistungen, sondern um die Finanzen.

"Wir fangen bei Null an", stellt Austria Wien-Geschäftsführer Gerhard Krisch im Interview mit dem 'Kurier' nochmals klar. Nach dem blamablen Ausscheiden in der Europa Conference League-Quali gegen Breidablik und einem durchwachsenen Start in der Liga - ein Punkt aus zwei Spielen - drohen auch weiterhin wirtschaftlich schwierige Zeiten: "Ich will nichts schönreden und glaube nicht, dass es ohne gröbere Probleme geht."

 

Lizenz? Und was ist mit Insignia?

"Das Thema Lizenz wird uns die nächsten Jahre noch beschäftigen. Wir laufen nach wie vor mit einem großen Rucksack herum, das darf man nicht vergessen", mahnt Krisch ein. Der strategische Partner Insignia hatte sich bekanntlich bei der letzten Lizenzierung noch abgeputzt. Wie sieht es hierbei aus? "Insignia ist nach wie vor eine Story, an die wir glauben", führt er aus. Ein Thema war die schwere Corona-Erkrankung von Michael Surguladze, er kann noch keine Langstreckenflüge machen, um etwa im arabischen Raum Sponsoren zu suchen.

Darum stellt Krisch unmissverständlich klar: "Wir verlassen uns nicht allein auf Insignia. Ich werde kein Ultimatum nennen, aber auch nicht drei Jahre warten."

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