VdF: Warnung an 2. Liga-Klubs, Forderung an Politik
Gernot Zirngast, der Vorsitzende der Spielergewerkschaft (VdF) ist überzeugt, dass auch die Zweitligisten trainieren müssen und spricht Warnung an diese aus.
"Es ist alles andere als sicher, dass die Kurzarbeit im Juni weitergeht. Wenn die Vereine nicht daran arbeiten, das zu tun, wofür sie da sind - Fußball zu spielen - dann gibt es keinen Grund, die Kurzarbeit für sie über den Mai hinaus auszudehnen", erklärt Gernot Zirngast Vorsitzender der Vereinigung der Fußballer (VdF) gegenüber der 'APA'. Seinen Informationen zufolge soll die Bundesliga dem Sportministerium gegenüber signalisiert haben, dass man zumindest wieder trainieren möchte: "Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass sie sofort beginnen."
Warnung an Klubs und Forderung
Was passiert mit den Spielerverträgen, wenn die Saison abgebrochen wird? Grundsätzlich meint Zirngast: "Wenn ein Verein keine Bestrebungen hat zu spielen, sollte der Spieler die Möglichkeit haben, aus seinem Vertrag auszutreten." Er habe auch erfahren, dass Spieler bereit wären, auf Teile des Gehalts zu verzichten, wenn dann weiter gespielt werden könnte. Sein Zugang nun: "Es wäre besser, wenn die Politik Gelder für die Fortführung der Saison zur Verfügung stellt als für Kurzarbeit und später Arbeitslosigkeit zu zahlen." Die Mehrkosten für Geisterspiele würden in der 2. Liga laut 90minuten.at-Recherchen rund vier Millionen Euro betragen (>> Chaos in der 2. Liga)
Sollte die Saison wie Stand heute geplant bis 30. Juni über die Bühne gebracht werden - wie auch immer - müsse spätestens kommende Woche mit dem Training gestartet werden.