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Rapid: Erneutes Hearing mit Alfred Hörtnagl

Eigentlich galt die Verpflichtung von Zoran Barisic als Nachfolger von Fredy Bickel als fix. Dennoch gab es am Wochenende noch ein Hearing mit Alfred Hörtnagl. Indes bastelt Rapid-Trainer Didi Kühbauer im Alleingang am neuen Kader.

Die Verpflichtung von Zoran Barisic als neuer Rapid-Sportdirektor dürfte doch noch nicht so fix sein wie kolpotiert. Wie die Kronen Zeitung berichtet, gab es am Wochenende noch ein Hearing mit Innsbrucks Alfred Hörtnagl. Die Krone mutmaßt, dass es sich auch um ein Ablenkungsmanöver gehandelt haben könnte. Welchen Zweck dies haben sollte, ist jedoch fraglich. Beim zuvor geführten Hearing mit Zoran Barisic waren als Experten Noch-Präsident Michael Krammer, Josef Hickersberger, Ex-Spieler Gerald Willfurth und auch Stefan Singer, ein Mitgliedervertreter des Beirats, dabei. Das lange Zuwarten zum "Ja" für Barisic nährt jedenfalls die Gerüchte, wonach bei Rapid offensichtlich nicht alle von einer Rückkehr überzeugt sind. So könnte Barisic bereits vor seinem ersten Arbeitstag für die Hütteldorfer einen "Rucksack" umgehängt bekommen. 

Indes bastelt Rapid-Trainer Didi Kühbauer im Alleingang am Kader für die kommende Saison. Nach Taxiarchis Fountas soll ein weiterer Ex-Schützling von Kühbauer nach Hütteldorf kommen: Richard Windbichler, der derzeit in der zweiten dänischen Liga bei Viborg kickt. Und: "Die Verpflichtung von Thorsten Schick (Bern) als „Versicherung“ für einen Murg-Abgang scheint notwendiger", schreibt die Krone. Beim möglichen Verkauf von Mert Müldür in die Türkei bremst Noch-Sportdirektor Fredy Bickel. Der Grund: Die angebotenen 1,5 Mio. Euro Ablöse sind ihm zu wenig, er sieht Müldürs Wert im kommenden Jahr deutlich steigen - Stichwort Wöber. Für die Auswahl des aktuellen Kaders gab es am Mittwoch Kritik von Karl Daxbacher.

 

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