Christian Ebenbauer: "...dann werden wir im Nationalteam hauptsächlich Legionäre haben"
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Christian Ebenbauer: "...dann werden wir im Nationalteam hauptsächlich Legionäre haben"

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer war zu Gast bei "Talk & Tore" und sprach über die Anzahl der Legionäre im Nationalteam und das Bundesligaformat.

Christian Ebenbauer (Vorstandsvorsitzender Admiral Bundesliga):
…über die Einberufung von Bundesligaspielern ins Nationalteam: „Es ist für uns natürlich auch enorm wichtig. Ich betone aber immer wieder, dass es nicht nur um das A-Nationalteam geht. Unser Ziel in unserer Strategie ist natürlich, dass wir, wenn man die Bundesliga und die zweite Liga nimmt, auch in den Nachwuchsnationalteams viele Spieler haben. Unser Ziel ist ja 25 in Österreich fertig ausgebildete Spieler in den Topf-5 Ligen zu haben. Dass diese Spieler dann vorrangig das A-Nationalteam bestücken, ist klar. Umso erfreulicher ist, dass wir jetzt auch wieder fünf Spieler im A-Teamkader haben. Ich glaube, dass wir aber von unten beginnen müssen, vom jüngsten Nachwuchsteam bis nach oben. Wenn die Ausbildungspyramide passt, dann werden wir im A-Nationalteam hauptsächlich immer Legionäre haben.“

…über das Bundesligaformat: „Ich finde, dass es allgemein sehr gut funktioniert. Die Punkteteilung ist das Hauptthema. Das wird immer diskutiert werden. Man merkt es auch an den anderen Ländern, dass es einfach ein notwendiger Schritt und auch der richtige Schritt war. Was bei der Frauen-Bundesliga geplant wird, ist auch richtig, alleine von der Matchanzahl und von der Spannung her. Man muss überlegen, wie man anhand der Topografie, der Einwohnerverteilung, und der wirtschaftlichen sowie infrastrukturellen Gegebenheiten das sportlich interessanteste Fußballprodukt schaffen kann. Ich bin überzeugt, dass wir derzeit für die höchste Spielklasse ein sehr gutes Format gefunden haben.“

…über seine bisher größten Erfolge als Vorstandsvorsitzender: „Es waren schon spannende Zeiten dabei, ob das jetzt die TV-Streitigkeiten oder die Grazer-Konkurse waren. Man ist dann sehr schnell ins Produktive gekommen. Für mich war ein Meilenstein der einheitliche Liga-Ball. Zu dem Zeitpunkt war es damals für eine Liga in unserer Größe nicht selbstverständlich. Die Ligareform war natürlich auch ein riesengroßer Schritt. Es war aber nicht nur die eine. Wir hatten in der zweiten Liga mehrere. Es ist immer enorm viel Aufwand. Bei uns ist auch ganz wichtig die Medienverträge, die Sponsorenverträge und wenn die Meisterschaften ordentlich abgewickelt werden. Es ist jedes Jahr wieder schön, wenn man weiß, dass die Spiele am Feld entschieden wurden.“

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