Foto: © FC Red Bull Salzburg via Getty Images

Gerhard Struber: "Es war ein guter nächster Schritt, um Selbstvertrauen zu tanken"

Red Bull Salzburg gewinnt gegen den SCR Altach mit 3:0. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Red Bull Salzburg – SCR Altach 3:0 (1:0)

Amar Dedic (Spieler Red Bull Salzburg):
…nach dem Spiel: „Es fühlt sich schön an, wir haben uns den verdienten Sieg hart erarbeiten müssen, denn es war heute nicht einfach. Es war wichtig, dass wir die Krise beenden und in die Spur finden konnten. Die Saison ist aber noch sehr lang. Es wird wichtig sein, jedes Spiel Vollgas zu geben. Natürlich geben wir jedes Spiel unser Bestes, aber speziell heute ist es gelungen, unser altes Gesicht erneut zu zeigen."

…über seinen ausbleibenden Torjubel: "Ich habe mich innerlich sehr über meinen Treffer gefreut, aber aufgrund der Geschehnisse in der Welt konnte ich in dem Moment einfach nicht jubeln."

Maurits Kjærgaard (Spieler Red Bull Salzburg):
…nach dem Spiel: „Ich glaube, das war heute das schnellste Tor, das ich je gemacht habe in meiner ganzen Karriere. Das war wichtig, so in die zweite Halbzeit zu starten. Es ist sehr gut für uns, dass wir heute gewonnen haben, wir haben die letzten Wochen nicht gut gespielt. Unsere Leistung heute war aber sehr gut, das freut uns.“

Gerhard Struber (Trainer Red Bull Salzburg):
…nach dem Spiel: „Man sieht, dass Altach eine Entwicklung nimmt, die Räume gut zumacht. Wir haben teilweise schon gehörig zu tun gehabt, auch um die Räume vorzufinden. Wir haben uns fleißig hineingearbeitet in das Spiel, das war auch notwendig. Es geht nicht immer alles von einer Sekunde auf die andere in so einer Phase. Am Ende sind wir zufrieden mit dem Sieg und wissen gleichzeitig, dass wir noch viel zu tun haben.“

"Die Meisterschaft ist ein Marathon und nicht ein Sprint. Wir müssen immer wieder, wenn die eine oder andere Hürde da ist, diese nehmen und step by step nach vorne arbeiten. " - Gerhard Struber

…über die kommenden Aufgaben: „Die Meisterschaft ist ein Marathon und nicht ein Sprint. Wir müssen immer wieder, wenn die eine oder andere Hürde da ist, diese nehmen und step by step nach vorne arbeiten. Jetzt wissen wir, dass wir nicht in einer befreiten Phase waren und arbeiten uns zurück. Es war ein guter nächster Schritt, um Selbstvertrauen zu tanken, auch für die wichtigen nächsten Aufgaben.“

…über die aktuelle Tabellensituation: „Wir schauen tatsächlich auf die Leistung. Jetzt auf die Tabelle zu schauen, dafür ist alles noch zu jung. Wir wissen, dass wir in der Performance zulegen müssen und es noch Themen gibt, wo wir noch Luft haben. Daran wollen wir uns orientieren und messen lassen. Die Tabelle ist dann eine Konsequenz in den nächsten Wochen Monaten, in die Richtung, die wir uns vorstellen.“

Tobias Schützenauer (Spieler SCR Altach):
…nach dem Spiel: „Ich glaube, dass die Partie heute sehr schwer war, weil sie die ganze Zeit gedrückt haben. Wir haben das phasenweise sehr gut gemacht, nach dem Gegentor stieg dann der Gegenwind massiv an in der zweiten Halbzeit. Im Großen und Ganzen haben wir das aber gut gemacht, stehen aber dennoch mit leeren Händen da und haben nichts davon.“

Joachim Standfest (Trainer SCR Altach):
…nach dem Spiel: „Ich bin zwiegespalten. Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, wo wir Salzburg mindestens ebenbürtig waren. Dann hatten wir einen extrem unglücklichen Spielverlauf mit dem 1:0 in der 45. Minute und dem 2:0 gleich nach der Pause. Dann war es natürlich so gut wie entschieden. Salzburg hat eine breite Brust bekommen, richtig guten Fußball gespielt. Wir haben teilweise die falschen Schritte gesetzt. Wir haben dann eine schlechte Höhe gehabt und zu große Abstände, das haben sie genutzt.“

…über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit. Da hat man gesehen, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben. Die zweite Halbzeit ist ein riesiges Lernfeld für uns. Das werden wir aufarbeiten und das wird uns sicher einen Schritt nach vorne bringen.“

…über Red Bull Salzburg: „Man weiß, was Salzburg für eine Qualität hat. Man hat schon gemerkt, dass Salzburg am Anfang eine Spur verunsichert war, aber nach dem zweiten Tor haben sie das abgelegt. Wenn sie in der 60. Minute vier Spieler einwechseln können, die gefühlt 45 km/h laufen, dann ist das schwierig für die, die schon seit einer Stunde arbeiten auf dem Platz.“

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