Markus Mader: "Die Qualität unseres Kaders passt nicht"
RZ Pellets WAC gegen SC Austria Lustenau endet mit 1:1. Die wichtigsten Stimmen der Lustenauer zur Partie bei Sky Sport Austria.
Ich muss aber ehrlich sagen, dass momentan die Qualität in unserem Kader nicht passt. Ich hoffe, dass die Qualität bald dazukommt, sonst wird das ein sehr, sehr schweres Jahr.
RZ Pellets WAC – SC Austria Lustenau 1:1 (0:0)
Schiedsrichter: Sebastian Gishamer
Markus Mader (Trainer Austria Lustenau):
…über das Ergebnis: „Die ersten Minuten in der zweiten Halbzeit waren okay. Da machen wir aus dem Nichts das Tor. Über die gesamte Spielzeit gesehen waren wir unterlegen. Der WAC war die klar bessere Mannschaft.“
…über die Defizite in seiner Mannschaft: „Wir haben uns überhaupt nichts zugetraut. Wir haben nur auf die Bälle gewartet. Wer den Ball geführt hat, war der ärmste Spieler auf dem Platz und wusste überhaupt nicht, was er damit machen sollte. Es ging darum, eine sehr schlechte Leistung mit Glück über die Runden zu bringen. Wir hätten mit dem (verschossenen) Elfer das Spiel auf Eis legen können, weil es dann entschieden gewesen wäre. Wir verursachen einen Elfmeter in der 95. Minute. Das machen andere Mannschaften besser. Die sind abgebrühter und cleverer und das schaffen wir im Moment nicht. Ich stelle mich immer vor die Spieler. Auch heute haben sie gefightet. Ich muss aber ehrlich sagen, dass momentan die Qualität in unserem Kader nicht passt. Ich hoffe, dass die Qualität bald dazukommt, sonst wird das ein sehr, sehr schweres Jahr.“
…auf die Frage, wann denn die Qualität kommt: „Je schneller, desto besser. Natürlich weiß ich, dass ich als Trainer für die sportlichen Erfolge verantwortlich bin. Schlussendlich kicken die Spieler. So schlimm es klingt, wir brauchen jetzt einfach Qualität.“
Anthony Schmid (Spieler Austria Lustenau):
…über den verschossenen Elfmeter: „Wenn ich den Elfmeter mache, ist das ein ganz anderes Spiel. Dann gehst du vielleicht mit einem Sieg nach Hause. Normalerweise geht ein Torwart in die Ecke, deshalb habe ich in die Mitte geschossen. Das hat nicht geklappt. Den nächsten mache ich dann.“
…über die Schlussphase und den Ausgleich: „Wir waren am Ende müde. Wir haben so viele Kilometer gemacht. Für mich war das am Ende auch kein Elfmeter.“
Namory Cisse (Spieler Austria Lustenau):
…über die Leistung seiner Mannschaft: „Es war auch nicht mein bestes Spiel. In der zweiten Halbzeit ist es Fußball, da fehlt uns das Glück. Bitter, dass wir ihnen den Elfmeter geschenkt haben. Abhaken und auf nächste Woche konzentrieren.“
…über sein Debüt-Tor „Das waren sehr viele Emotionen. Ich bin sehr dankbar für den Treffer.“
Matthias Maak (Spieler Austria Lustenau):
…über das Spiel: „Die erste Halbzeit war eigentlich gar nichts. Kurz nach der Halbzeit war es ein Lucky-Punch und das versuchen wir über die Zeit zu bringen. Durch einen Elfmeter das 1:1 kriegen ist irgendwo bitter, aber auch verdient.“
…über den Elfmeter gegen seine Mannschaft: „Das war einfach unglücklich verteidigt. Der Gegner läuft weg vor dem Tor. Wenn man einfach stehen bleibt, passiert gar nichts.“
Alexander Schneider (Sportkoordinator Austria Lustenau):
…über Lustenaus Transferpläne: „Dass noch etwas passieren muss, ist klar. Wir sind jetzt bei einundzwanzig. Zwei, drei Spieler müssen noch kommen. Wahrscheinlich noch ein Innenverteidiger, ein Offensivspieler und noch ein Joker, bei dem wir schauen, ob es ein zentraler Mittelfeldspieler wird oder wir noch einen Offensivspieler brauchen. Der Stamm den wir haben, ist absolut bundesligatauglich. Wenn man sich heute die Startelf anschaut und mit letzter Saison vergleicht. Jean Hugonet ist weg. Das tut uns auch weh, aber er ist der nächste Spieler, der über uns den Sprung geschafft hat und das macht uns auch stolz. Hakim Genouche ist weg aber dafür haben wir Baila Diallo der ihn eins zu eins ersetzen kann. Sonst ist in der Startelf nicht viel passiert. Von daher sind wir sehr optimistisch.“
…über die Kritik seines Trainers: „Es kann nicht sein, dass die Spieler, die im letzten Jahr so gelobt worden sind, jetzt so auftreten. Das, was Markus Mader sagt, ist keine Kritik. Das ist bei uns allen klar, dass wir noch etwas machen. Mit dem Kader spielen wir die Saison nicht durch. Das nehme ich an als Tatsache, die wir einfach wissen.“