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Gerhard Struber: "Haben uns den Sieg mehr als verdient"

FC Red Bull Salzburg und FK Austria Wien trennen sich mit 2:0. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Gerhard Struber (Trainer FC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Am Ende haben wir gewusst, dass es das erwartet schwierige Spiel wird, weil die Austria im Moment ein gutes Mindset hat und gut unterwegs ist. Am Ende denke ich aber, dass wir uns den Sieg über die 90 Minuten mehr als verdient haben. Wir haben uns viele Chancen rausgespielt, sind immer wieder in die Box gekommen und haben uns die Räume erarbeitet.“

…über die Abseitstore: „Am Ende war es natürlich eine knappe Geschichte mit den Abseitssituationen. Es geht natürlich schnell mit unseren dynamischen Jungs. Von da her wäre eine neue Regel vielleicht - Drei Abseits ein Tor. Es war schon ein bisschen nervig natürlich, weil es so knapp war. Am Ende steht jedoch ein mehr als verdienter 2:0 Sieg mit vielen Momenten, die wir uns vom Matchplan genauso erwartet haben.“

…über sein Engagement als Trainer von Salzburg: „Es hat doch einige Anfragen gegeben. Ich hätte mir auch vorstellen können, dass ich vielleicht auch die Reise in eine andere Richtung antreten werde. Es hat sich das jetzt einfach kurzfristig für mich ergeben. Ich freue mich richtig, dass ich hier bin. Ich möchte auch meine gesamte Energie hier reininvestieren. Ich denke nicht so sehr an die Zukunft, was dann einmal irgendwer irgendwann über mich sagen wird. Ich will einfach einen coolen Job machen und im Hier und Jetzt volles Investment betreiben. Dann wird es eine coole Sache werden, davon bin ich überzeugt.“

…über seine Art: „Ich denke, dass die einfach mein Zugang ist. Ich arbeite ja seit vielen Jahren als Führungskraft beziehungsweise als Trainer und da hat man viel mit Spielern und vielen Menschen um einen herum zu tun, und da soll es schon menscheln. Gleichzeitig braucht es natürlich auch eine technisch taktische Überlegung. Ich glaube einfach, wenn man die vermitteln will und gleichzeitig auch eine gute Beziehungsebene hat, dann fällt das einfach leichter.“

…über die Rassismus Vorwürfe gegen ihn zu seiner Zeit in New York: „Ich denke, dass das eine ganz neue Erfahrung war, bei der man auch einmal ins Nachdenken kommt und etwas irritiert ist. Gleichzeitig weiß man auch, dass man nichts Unrechtes getan hat. Es ist eine spezielle Situation gewesen, wo man auch einmal Passagier von so etwas werden kann. Wichtig ist einfach, die Schlüsse daraus zu ziehen und nach vorne zu schauen. Mit dem Wissen, das ich heute habe, würde ich natürlich anders reagieren, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich einfach einen ganz anderen Wissensstand. Es hätte mir eine enorme Sicherheit gegeben, eine bessere Entscheidung zu treffen. Diese hatte ich leider jedoch nicht.“

 

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