Patrick Pentz: "So eine Stimmung noch nie erlebt"
Der Neo-ÖFB-Legionär war zu Gast bei der Sky-Sendung "Talk & Tore" und sprach über seinen Wechsel in die Ligue 1.
Patrick Pentz (Stade Reims) zugeschaltet via Schalte:
…über sein erstes Spiel in der französischen Liga: „So eine Stimmung habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt. 90 Minuten lang kannst du dich nicht mit deinen Mitspielern unterhalten, da wird nur Wirbel gemacht und Bomben gezündet. Im Endeffekt ist es aber nicht so gut für uns gelaufen.“
…über die Unterschiede zwischen Ligue 1 und der österreichischen Liga: „Die Französische Liga wird komplett unterschätzt was das technische Niveau angeht. Das ist richtig gut hier. Ich bin zu dem Verein gekommen und hab mir gedacht, Wow, es ist wirklich jeder richtig gut. Sie sind technisch ausgebildet, sind explosiv und schnell. So wie man die Franzosen halt kennt in der Regel. Gestern hat mich vor allem beeindruckt, wie physisch das Spiel war. Da geht es richtig zur Sache.“
…über die Unterschiede im Training: „Belastungssteuerung gibt es hier nicht wirklich. Wenn du sagst, dass du müde bist und nicht trainieren kannst, dann spielst du am Wochenende nicht. Es wird vielmehr mit der ganzen Truppe gearbeitet und nicht individuell. Was Krafttraining, Schnelligkeit und Spritzigkeit betrifft, das machen wir jeden Tag. Eine Trainingseinheit kann auch mal zweieinhalb Stunden dauern.“
…über sein neues Leben in Frankreich: „Die Kulinarik ist ein absoluter Skandal. Gesundes Essen findet man hier nicht, da muss man nach Paris fahren. Sonst ist es eine wunderschöne Stadt. Es passt alles perfekt aktuell.“
…über die kommenden Nations League Spiele gegen Frankreich und Kroatien: „Wir sind am Anfang von einer Entwicklung mit dem neuen Trainer. Wir probieren einfach seine Philosophie zu verinnerlichen. Wir wissen, dass die Gruppe nicht die einfachste ist. Aber wie man gesehen hat gegen Dänemark haben wir uns nicht verstecken müssen im ersten Spiel. Gegen Frankreich mit ein bisschen Glück gewinnst du diese Partie auch. Wir rechnen uns doch schon Chancen aus.“