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Des WAC Freud', der WSG Leid

WSG Tirol verliert gegen RZ Pellets WAC mit 1:3. Die wichtigsten Stimmen zur Partie des 6. Spieltages der ADMIRAL Bundesliga bei Sky Sport Austria.

WSG Tirol - Wolfsberger AC, 1:3 (1:1)
Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Thomas Silberberger (Trainer WSG)
…über das Spiel: „Eigentlich ist alles wunderbar nach Plan gelaufen, wenn du nach fünf Minuten in Führung gehst. Dann hat sich aber der Fehlerteufel eingeschlichen und deswegen ein enttäuschender Auftritt. Ich bin maßlos enttäuscht über den Auftritt und wie wir uns präsentiert haben. Es hat gar nichts gepasst. Hinten haben wir keinen offensiven und defensiven Zweikampf gewonnen, keinen zweiten Ball erobert und wir hatten auch kein Spiel in die Tiefe. Dann ist es schwer und der WAC hat die Qualität. Ein extrem enttäuschender Sonntagnachmittag für uns.“

" Ich habe nie von etwas Größerem geträumt, der Klassenerhalt steht über allem." - Thomas Silberberger

…weiter: „Wir waren nicht in der Lage, über drei Stationen Fußball zu spielen. Entweder war es ein Foul, ein schlechter erster Kontakt, schlechte Passqualität oder eine schlechte Positionierung. Genau das hätten wir die ganze Woche versucht zu trainieren. So kannst du keinen Gegner müde spielen, wenn du permanent deinen eigenen Fehlern nachläufst.“

…über die nächsten Spiele: „Jetzt heißt es einmal ruhig bleiben, die nächsten Wochen haben es nämlich in sich. Ich habe nie von etwas Größerem geträumt, der Klassenerhalt steht über allem. Die Sinne müssen wir aber auf alle Fälle schärfen.“

Robin Dutt (Trainer WAC)
…über die Wichtigkeit des Sieges: „Es lässt sich mit den Köpfen der jungen Burschen in der kommenden Woche sicher einfacher arbeiten.“

…über das Spiel: „Angefangen hat es nicht so erfolgreich. Wir bringen bewusst zwei unbelastete Spieler nach den letzten Wochen und einer davon macht dann so einen Fehler zum 0:1. Aber genau das war heute vielleicht der größte Sieg, wenn du in so einer Situation hinten liegst und die Mannschaft trotzdem versucht, dieses Ding zu gewinnen und für diesen Jungen zu arbeiten.“

 

(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

"Wir waren schon öfter in so einer Situation und da entscheiden wir nicht Trainer ja oder nein, sondern wir schauen gemeinsam aus dieser Situation herauszukommen." - Dietmar Riegler

…über die Änderung auf Fünferkette: „Zum einen ist es mir manchmal zu ruhig in unserer Abwehr und deshalb haben wir einen Spieler hineingebracht der verbale Impulse setzen kann und zum anderen wollten wir auf dem rechten Flügel mit Adis Jasic einen dynamischen Spieler haben, der sich durchsetzen kann. Dass das noch mit einem Tor aufgeht, da brauchst du als Trainer einfach auch mal ein bisschen Glück.“

Dietmar Riegler (Präsident WAC)
…über einen möglichen Trainerwechsel vor dem Spiel: „Dieser Gedanke ist nicht einmal irgendwo auf dem Tisch. Wir sind fokussiert, dass wir den WAC wieder auf Vordermann bringen und da haben wir noch einige Spiele Zeit. Wir waren schon öfter in so einer Situation und da entscheiden wir nicht Trainer ja oder nein, sondern wir schauen gemeinsam aus dieser Situation herauszukommen. Wenn man in fünf, sechs, sieben Runden noch immer ohne Sieg dasteht, wird man eine Diskussion entfachen.“

…über die aktuelle Situation des WAC vor dem Spiel: „Natürlich ist es keine angenehme Situation mit dem Ausscheiden im Europacup und am Tabellenende, aber solche Tiefs kommen immer wieder einmal und ich bin überhaupt nicht nervös. Ich kenne die Mannschaft und das Trainerteam und bin überzeugt davon, dass wir heuer noch eine gute Figur abgeben werden. Wir hatten einen großen Umbruch und das dauert eben.“

…über seinen Gang in die Kabine nach dem Ausscheiden gegen Molde: „Ich habe der Mannschaft Mut zugesprochen, weil sie natürlich geknickt waren. Ich wollte sie wieder aufrichten, sodass wir den Fokus jetzt wieder auf die Meisterschaft legen können. Ich habe ihnen auch mitgeteilt, dass ich voll hinter ihnen stehe und dass wir gemeinsam versuchen, aus dieser Situation herauszukommen.“

Adis Jasic (Spieler WAC)
…über das Spiel: „Natürlich kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Es ist für uns generell gut, dass wir wieder einen Sieg eingefahren haben. Jetzt starten wir in das nächste Spiel mit noch mehr Selbstbewusstsein und werden das hoffentlich auch gewinnen.“

 

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