Markus Kraetschmer will neuem Austria-Investor nicht im Weg stehen
Rund um das Spiel gegen die SV Ried sprach Austria-Vorstand Markus Kraetschmer über die Suche nach einem neuen Investor für die Veilchen.
Das spannende ist, es gibt immer noch mehrere Interessenten aus dem In- und Ausland, es gibt verschiedene Modelle und wir müssen jetzt gemeinsam das richtige Modell finden und auch zum Abschluss bringen.
Markus Kraetschmer (Vorstandsvorsitzender FK Austria Wien):
...über den Stand der Verhandlungen bezüglich eines strategischen Partners oder Investors: „Gratulation an die Mannschaft und an Peter Stöger – ich glaube, das war sehr wichtig. Und das gibt auch Rückenwind und Motivation für diese wichtigen Gespräche, die wir nun seit Wochen sehr, sehr intensiv führen. Die Performance ist extrem intensiv. Wir wissen, dass wir jetzt quasi in eine Phase eintreten, man könnte sagen in die Zielgerade, wo wir auch Entscheidungen treffen müssen. Denn insbesondere mit Hinblick auf das Lizenzierungsverfahren, wo wir am 3. März die Unterlagen bei der Liga einzureichen haben, müssen wir Fakten schaffen. Das spannende ist, es gibt immer noch mehrere Interessenten aus dem In- und Ausland, es gibt verschiedene Modelle und wir müssen jetzt gemeinsam das richtige Modell finden und auch zum Abschluss bringen.“
...auf die Frage, ob er zur Seite treten würde, wenn ein Investor sagen würde, dass er selbst jemanden mitbringen möchte, der auf die Zahlen schaut: „Selbstverständlich. Ich habe das von Beginn an gesagt und habe das auch so mit Präsident Hensel besprochen. Es ist vollkommen klar, wenn ein strategischer Partner oder Investor kommt, dass der nicht ein weißer Ritter ist, der schnell mal ein paar Millionen vorbeibringt und dann wieder weiterreitet, sondern dass er hier was gemeinsam entwickeln will. Und wir haben auch immer klar gesagt: Wenn es hier Personalentscheidungen gibt, die hier wichtig sind, dann wollen wir hier nicht im Weg stehen. Peter Stöger und ich hatten vor Weihnachten ein sehr gutes Gespräch mit Frank Hensel, wo uns signalisiert wurde, dass man mit uns weiterarbeiten möchte. Aber ich denke, die Zukunft der Austria, das ist das Allerwichtigste, sie zu stabilisieren und so aufzustellen, dass es sich wieder in den nächsten Jahren so entwickeln kann, wie es dieser Klub auch in der Geschichte bewiesen hat. Und man dann auch die wichtigen Personalentscheidungen trifft – nicht nur am Spieler-, sondern auch am Vorstands- und Trainersektor.“
...auf die Frage, wann das sein wird: „Wir müssen bis zum Lizenzierungsverfahren Fakten schaffen was die Verträge betrifft und ich denke, man wird dann im Zuge dieser Gespräche auch die Fakten in den wichtigen Personalien treffen. Also ich gehe davon aus, dass wir auch diese Entscheidung im Februar finalisieren können.“
...auf die Frage, ob es für ihn vorstellbar wäre, auf einem anderen Posten bei der Austria weiterzuarbeiten, falls es nicht mehr der jetzige sei: „Für mich ist es ganz entscheidend, dass wir die Zukunft der Austria stabilisieren. Und das zweite ist: Das ist dann sicherlich ein interessantes Projekt. Wenn man mich in diesem Projekt dabei haben möchte und es ist eine interessante Aufgabe, dann bin ich gerne dabei. Und wenn man mich nicht dabei haben möchte oder etwas vorsieht, das auch für mich keine Herausforderung ist, dann glaube ich, ist es besser sich zu verändern. Aber wie gesagt, ich gehe in diese Gespräche sehr, sehr gelassen.“
...auf die Frage, auf welcher Position mit Peter Stöger geplant werde: „Auch das wird man besprechen und das wird man vor allem auch mit dem Peter besprechen müssen.“