Rapid und Didi Kühbauer "haben keine Lösungen gefunden"

Der SK Rapid Wien und der SK Puntigamer Sturm Graz trennen sich mit 0:0. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Wir hätten in der ersten Halbzeit ein, zwei (Tore) machen müssen

Thorsten Schick

Nach der Bildbetrachtung würde ich meine Entscheidung wieder so treffen.

Schiedsrichter Stefan Ebner über den Platzverweis

SK Rapid Wien – SK Puntigamer Sturm Graz, 0:0 (0:0)
Schiedsrichter: Stefan Ebner

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…nach dem Spiel: „Sturm hat mit einem Mann weniger versucht hinten dicht zu machen, wir waren zu statisch, haben den Ball nicht schnell genug zirkulieren lassen. Es war eher eine schlechte Leistung von uns. Wir haben heute nicht so die großen Möglichkeiten gehabt, wir hätten es besser ausspielen müssen. Wir haben heute die Lösungen nicht gefunden. Die Spieler wissen ganz genau, dass das nicht das ist, was wir brauchen. In der zweiten Halbzeit war gefühlt alle 30 Sekunden ein Foul, mir wäre es fast lieber gewesen, wenn elf gespielt hätten, dann wäre nicht jede Sekunde ein Foul passiert.“

…vor dem Spiel über Yusuf Demir und Koya Kitagawa: „Es ist schwierig (in die Startelf zu kommen), aber wichtig ist, dass beide alles versuchen, sie dürfen den Kopf nicht hängen lassen und das tun sie definitiv nicht.“

Thorsten Schick (SK Rapid Wien):
…nach dem Spiel: „Wir haben es zu langsam gemacht in Ballbesitz, die rote Karte hat uns heute nicht gut getan. Wir hätten in der ersten Halbzeit ein, zwei (Tore) machen müssen. Wenn du 45 Minuten einer mehr bist, muss mehr zwingendes rausschauen, jetzt ist der Punkt enttäuschend.“


Stefan Ebner (Schiedsrichter):
…über den Platzverweis für Kelvin Yeboah: „Nach der Bildbetrachtung würde ich meine Entscheidung wieder so treffen. Spieler Yeboah nimmt durch seine Attacke und sein Vergehen eine Verletzung des gegnerischen Torwarts in Kauf. Wir sind hier im Bereich der übermäßigen Härte. Mit dem Knie in Hüft-, Brustbereich, auch hier war keine Möglichkeit, wenn man sieht Strebinger spielt den Ball mit dem Kopf weg und so wie Herr Yeboah in den Zweikampf geht, ist es für mich kein Kampf mehr um den Ball und so ist für mich das Verletzungsrisiko für den gegnerischen Torwart in der Situation zu hoch und somit auch mit Rot zu bewerten. (…) Nehmen wir uns das Bild her, er (Strebinger, Anm.) wird auf der Bahre rausgetragen, dann würde wahrscheinlich jeder sagen die rote Karte ist okay, weil eine Verletzung eingetreten ist. Das ist aber nicht das, was ich als Schiedsrichter beurteile, sondern was war das Vergehen und das ist von ihm (Yeboah, Anm.) auch kein gefährliches Spiel, sondern im Bereich der übermäßigen Härte und das ist Rot.“

…über die Strafraumsituation zwischen Filip Stojkovic und Otar Kiteishvili: „Ich bin unmittelbar daneben gestanden und muss sagen, dass Herr Stojkovic den Ball vorher klar spielt, es kommt dann nachher zum Kontakt und für mich ist das ein Kampf um den Ball. Er spielt den Ball und auch hier würde ich sagen, dass ich wieder so entscheiden würde.“

 

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