Peter Stöger: "Haben in den letzten Wochen skurrilere Entscheidungen gegen uns gehabt"
TSV Prolactal Hartberg gewinnt gegen FK Austria Wien mit 1:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
Wir möchten schon um die internationalen Plätze mitspielen und ich hoffe, das gelingt uns
Wir haben in den letzten Wochen skurrilere Entscheidungen gegen uns gehabt
TSV Prolactal Hartberg – FK Austria Wien 1:0 (0:0)
Schiedsrichter: Sebastian Gishamer
Markus Schopp (Trainer TSV Hartberg)
…über das Spiel: „Wenn man die letzten Spiele hernimmt, dann sieht man einen Spielverlauf, der sich oft ähnelt. Es war einfach wichtig, dass wir weitergespielt haben. Wir haben unser Ding durchgedreht. Ich finde über die gesamten 90 Minuten ist es ein verdienter Sieg.“
…wie wichtig es ist, dass man heute zu null gespielt hat: „Das muss schon immer in einen Kontext gesehen werden. Wenn man die letzten der Spiele hernimmt, dann waren dort viele wichtige Spiele dabei, wo wir viel machen wollten. Ich glaube, es ist klar, dass es für uns schwer ist große Räume zu verteidigen. Trotzdem ist unser Hauptthema, wie wir mit unseren Torchancen umgehen. Wenn man das heutige Spiel hernimmt, habe ich viele Halbtorchancen am Zettel. Wo wir einfach zu langsam den Ball in die gefährliche Zone bringen. Das ist was, was uns das ganze Jahr schon begleitet. Wenn wir das besser machen würden, dann wären viele Dinger einfacher.“
…über die kommenden Spiele: „Es ist wichtig, dass wir aus solchen Spielen die richtigen Schlüsse ziehen. Es ist heute nicht anders, wie letzte Woche. Man hätte letzte Woche alles verteufeln können. Es war aber eine gute Vorstellung, die wir einfach bessere machen müssen. Die haben wir schon besser gemacht. Heute haben wir es auch besser gemacht. Nächste Woche müssen wir es wieder besser machen. Um einfach unser Ziel zu erreichen. Wir müssen einfach von Woche zu Woche schauen.“
Manfred Gollner (TSV Hartberg)
…über das Spiel: „Wirr hatten heute wieder sehr viele Chancen und es war fast das gleiche Spiel wie in Ried. Wir sind gut im Spiel, haben sehr viele Chancen und machen das Tor einfach nicht. Gott sei Dank, war es dann die Erlösung durch einen Elfer.“
…was war das für ein Zeichen an die Konkurrenz: „Ich find schon, dass wir in Ried ein gutes Match gemacht haben. Wir haben uns halt nicht belohnt und haben keine Punkte mitgenommen. Wir möchten schon um die internationalen Plätze mitspielen und ich hoffe, das gelingt uns.“
Jürgen Heil (TSV Hartberg)
…über das Spiel: „Nach der letzten Wochen, wo wir die Partie aus der Hand gegeben haben, wird uns das nicht mehr passieren. Heute haben wir einfach bis zum Schluss durchgebissen. Hat sich auch bezahlt gemacht.“
…was man mit dem Sieg für ein Zeichen setzt: „Es ist ein großes Zeichen. Wenn man den direkten Konkurrenten schlägt, ist es nicht so schlecht. Jetzt heißt es weiter Gas geben und sich den siebten Platz holen.“
Peter Stöger (Trainer FK Austria)
…über das Spiel: „Das Gegentor war sinnbildlich dafür, dass wir zu viele Situationen hatten, wo wir nicht entschlossen genug waren im Klären von Bällen. Es war immer ein wenig zu spät. Da hatten wir zu viele Situationen davon. Hartberg war in den Standardsituationen immer gefährlich. Wir haben halt unsere drei guten Möglichkeiten leichtfertig vergeben. Das ist uns gegen Hartberg, wo es uns gut getan hätte in Führung zu gehen, nicht gelungen. Dann denke ich, kann die Partie so oder so kippen. Aber es ist nicht ganz ungerecht, dass die Hartberger zum Schluss die Partie gewonnen haben.“
…über den Elfmeter: „Ich will die Szene nicht bewerten. Pentz kann sich nicht auflösen. Kontakt gibt’s logischerweise. Aber das ist egal. Wir haben in den letzten Wochen skurrilere Entscheidungen gegen uns gehabt. Die Situation steht auch ein wenig für unser Spiel. Wir klären nicht richtig und agieren unsicher. Das hatten wir zu oft im Spiel. In dem Fall ist es eben bestraft worden.“
Patrick Pentz (FK Austria)
…über den Elfmeter: „Ich will nichts in Frage stellen, aber ich gehe nicht in seine Richtung. Ich greif nicht mal auf den Ball oder ihn hin. Er rennt in mich ganz einfach rein.“