Stefan Maierhofer: "Aarau kann mit WAC oder St. Pölten mithalten"

Im Exklusivinterview mit Sky Sport Austria spricht Stefan Maierhofer über die aktuelle Saison in der Schweiz, den Vergleich mit Österreich und seine Zukunft.

Stefan Maierhofer im Sky-Interview ...

... darüber, ob er geglaubt hat, die Relegation mi Aarau zu erreichen: "Erwartungen und Ziele steckt man sich immer und ich bin einer, der sich immer hohe Ziele steckt und dabei probiert, das unmögliche möglich zu machen. Wie ich damals unterschrieben habe, habe ich gute Gespräche mit dem Trainer und dem Sportdirektor gehabt und ich habe schon gesagt, wenn wir eine Serie starten, dann ist einiges möglich und dann können wir vielleicht doch noch auf diesen zweiten Platz springen, wo wir jetzt sind. Das wichtige ist, dass wir uns in den letzten drei Runden jetzt wirklich belohnen."

... über den Vergleich zur österreichischen Bundesliga: "Wenn ich jetzt einmal die Challenge League und die tipico Bundesliga hernehme: Ich denke schon, dass wir, so wie wir in Aarau auftreten und spielen, in Österreich mit Vereinen wie St. Pölten oder dem WAC mithalten könnten. Wir haben es gesehen, wie wir in Belek gegen Rapid gespielt haben. Das Ergebnis war zwar klar für Rapid, aber von der Spielweise und der Spielstruktur her konnten wir mithalten. Ich glaube, wir könnten in Österreich in der oberen Liga ohne Probleme mitspielen."

Vielleicht wäre die zweite türkische Liga finanziell besser gewesen, aber ich möchte einfach seriös arbeiten und das habe ich hier einfach gefunden.

Stefan Maierhofer

... über seine Zukunft: "Die Gespräche mit dem Verein laufen. Wenn wir aufsteigen, dann möchte ich hierbleiben. Ich werde zwar im Sommer 37, aber es macht Spaß. Ich bin körperlich fit, mir geht es gut und ich sehe auch, dass ich mit den Jungs hier mithalten kann. Auch für den Fall, dass wir es knapp nicht schaffen, führen wir mit dem Verein Gespräche. Die Leistungen, die ich in den letzten Wochen und Monaten gebracht habe, haben zum Glück auch andere mitbekommen und es werden auch mit anderen Vereinen Gespräche geführt. Ich möchte nie etwas ausschließen im Fußball, es geht oft ganz schnell. Es muss einfach das Gesamtkonzept passen, nicht nur das Finanzielle. Ich muss auch eine Perspektive haben und mich wohlfühlen. Das habe ich hier, als ich damals hergeflogen bin, einfach gespürt in Aarau und mich deswegen dafür entschieden. Vielleicht wäre die zweite türkische Liga finanziell besser gewesen, aber ich möchte einfach seriös arbeiten und das habe ich hier einfach gefunden. Man sieht ja auch, dass es die richtige Entscheidung war und deswegen hoffe ich, dass der Schritt jetzt einfach belohnt wird mit dem Aufstieg. Wir werden sehen, in welche Richtung es geht, aber ich möchte in jedem Fall als Spieler aktiv bleiben.