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LASK trennt sich von Trainer Thomas Sageder

Die Entscheidung der Linzer ist bereits offiziell bestätigt, der Trainer darf seine erste Saison im Amt nicht beenden.

Noch vor dem Ende seines ersten vollen Jahres im Amt muss Cheftrainer Thomas Sageder den LASK verlassen. Die Linzer bestätigen am Mittwochvormittag Medienberichte und ziehen nach mehreren schwierigen Wochen die Reißleine. Laut einer Aussendung liegt der Entscheidung eine "eingehende Analyse der aktuellen sportlichen Situation" zugrunde, für Sageder übernimmt bis zum Saisonende interimistisch Co-Trainer Maximilian Ritscher. Neben Sageder müssen auch seine Assistenten Marcel Lücke und Christoph Tebel gehen. 

Nach einer weitgehend erfolgreichen Saison gelang dem LASK seit Anfang des Jahres 2024 nur mehr ein Sieg, in acht Spielen zudem nur drei Tore. Deshalb ist der Verein inzwischen vom dritten auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht und könnte noch ganz aus den europäischen Plätzen fallen. Unter Sageder gelang der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa League, dort wurde gegen teils starke Gegner nur eines von sechs Spielen gewonnen. Schon im Juni 2023 trennte sich der LASK nach nur einer Saison von einem Cheftrainer, damals traf es Didi Kühbauer.

 

Die Erklärung der LASK-Verantwortlichen:

Sportgeschäftsführer Radovan Vujanović: "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Die jüngste sportliche Entwicklung hat uns nun aber dazu veranlasst, der Mannschaft einen neuen Impuls zu verleihen. Es gilt jetzt, gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln und aus den verbleibenden sieben Runden das Beste herauszuholen. Wir sind überzeugt, dass wir mit Maximilian Ritscher als Interimstrainer dafür die beste Lösung gewählt haben. Wir möchten uns bei Thomas Sageder für seine Arbeit bedanken und wünschen ihm für die Zukunft das Allerbeste."

 

CEO Siegmund Gruber: "Wir waren bis zuletzt vom gemeinsamen Weg mit Thomas Sageder überzeugt. Er hat bis zum Schluss alles für den LASK gegeben und enorm viel Energie investiert. Dennoch blicken wir nun positiv nach vorne und hoffen, damit noch einmal Kräfte für die letzten sieben Spiele in der Meistergruppe freizusetzen. Maximilian Ritscher war für uns die naheliegende Lösung. Er kennt den Verein und die Mannschaft bestens, verfügt bereits über reichlich Erfahrung im Profigeschäft und genießt unser volles Vertrauen."

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