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LASK erteilt sechs Hausverbote nach Protestaktion

Am vergangenen Spieltag kam es von der Fanszene der Linzer zu einer Protestaktion. Nun hat der Verein gehandelt.

Der LASK hat nach der Entlassung von Thomas Sageder erneut Schlagzeilen geschrieben. Am vergangenen Spieltag gegen Sturm Graz kam es zu einigen Protestaktionen gegen die rosa Trikots. Beispielsweise wurde Seife sowie Waschmittel-Tabs auf das Feld geworfen und somit auch die Partie für einige Minuten unterbrochen. Auch am Montag ging die Aktion weiter und die Fans protestierten bei der Stadion-Zufahrt. Nun erteilte der Verein fünf Personen aus der Fanszene "Landstrassler" und einer Person aus der Fan-Initiative "Schwarz-Weiss" Hausverbote. Auf der Homepage zitiert der LASK: "Der LASK verurteilt daher die Vorfälle auf das Schärfste und sah sich aus aktuellem Anlass gezwungen, sein Hausrecht auszuüben und Sanktionen auszusprechen." Besonders will der LASK die Stadionbesucher vor solchen Vorfällen beschützen: "Nichtsdestotrotz erachten wir die Sanktionen als alternativlos, um die Werte des Vereins sowie sämtliche Stadionbesucher, allen voran Familien und Kinder, zu schützen. Weiters lässt der LASK in keiner Weise zu, dass dieses Bild einer Minderheit eine Mehrheit dominiert."

Aufgrund der Maßnahmen des Vereins reagiert auch die Fanszene. Am Sonntag im Top-Spiel gegen den FC Red Bull Salzburg kündigten die "Landstrassler" an, den Support ausfallen zu lassen. Wie es in diesem Fall weitergeht, ist abzuwarten.

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