Bericht: FSV Mainz 05 steigt vorerst aus Transferpoker um Marco Grüll aus
Die Ablöseforderung des SK Rapid wird laut einem Bericht für den ersten der interessierten Vereine zur Hürde.
Bereits in den vergangenen Tagen nahm der Transferpoker um Rapid-Offensivspieler Marco Grüll Fahrt auf. Gleich vier deutsche Bundesligisten sollen laut Medienberichten am 25-Jährigen interessiert sein: VfL Bochum, Werder Bremen, Union Berlin und Mainz 05. Mit dem FSV Mainz nimmt jetzt nach Bochum allerdings der zweite Verein Abstand von einer Verpflichtung im Winter - das berichtet die 'Bild'-Zeitung. Der Verein habe sich entschieden, kein Angebot für Grüll abzugeben, die von Rapid geforderte Ablösesumme von rund einer Million Euro sei zu hoch.
Ein Wechsel im Mainz ist damit allerdings nicht vom Tisch. Sollte sich kein Wintertransfer ergeben, steht es Grüll angesichts seines im Sommer auslaufenden Vertrages demnächst offen, mit interessierten Klubs über einen ablösefreien Wechsel zu verhandeln. Auch der VfL Bochum, der im Bundesliga-Abstiegskampf wie auch Bremen gute Karten hat, machte zuletzt sein Interesse für diese Lösung deutlich. In der laufenden Saison hält der Österreicher nach 23 Pflichtspielen bei 12 Toren und sechs Vorlagen. Berichte über Verhandlungen mit dem SK Rapid gab es zuletzt keine, eine Vertragsverlängerung scheint zum aktuellen Zeitpunkt unwahrscheinlich.