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Cup gegen die Austria: Warum Sturm die Notbremse zieht [Exklusiv]

Am Mittwochvormittag kommunizierte der SK Sturm, dass der Ticketverkauf für das ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen Austria Wien ab sofort nur noch geschützt für Mitglieder und Abonent:innen stattfinden wird. Gegenüber 90minuten.at erklärt der Klub nun, wie es zu der Maßnahme kam.

+ + 90minuten.at PLUS - Von Georg Sohler + +

 

Der FK Austria Wien gastiert am 2. Februar in Graz. Das wollen sich viele FAK-Anhänger:innen nicht entgehen lassen. Wie üblich sollte es das 10-prozentige Kontingent an Gästekarten für geben. Genau daran dürfte es sich aber spießen, je nach dem wie viele Tickets Sturm Graz auflegen wird. Zudem wollen auch nicht alle Gästefans im Fansektor sitzen. Warum also stoppt der SK Sturm den freien Kartenverkauf am Mittwoch und stellt auf geschützten Verkauf für Mitglieder und Abonnent:innen um und macht von seinem Recht gebrauch, vom Verkauf von Karten an FAK-Fans zurückzutreten? 90minuten.at hat nachgefragt.

Organisiert im neutralen Sektor?

Wie 90minuten.at von Sturm erfahren hat, wurde die Vereinsführung vonseiten des Ticketings kontaktiert, dass Austria-Fans dazu aufgerufen hätten, sich viele Karten rund um den Auswärtsektor 27 zu kaufen. In der Nähe, in den Sektoren 23 und 24, befindet sich der Familiensektor. Die Blackies wollen vermeiden, dass sich organisierte Fans bzw. nicht-organisierte Fans organisiert in der Nähe der Familien aufhalten. „Das Spiel hat ein grundsätzlich erhöhtes Sicherheitsaufkommen“, erklärt ein Klubsprecher gegenüber 90minuten.at. Damit wirklich nichts den Ablauf des Duells stören kann, habe man eben vom Rücktrittsrecht gebrauch gemacht.

Dass dies in Zusammenhang mit Ausschreitungen in den letzten Monaten – beispielsweise rund um das Cup-Duell mit dem Stadtrivalen GAK – stehe, verneinte Sturm. Man wende nun lediglich die Vorgehensweise aus dem Europacup an. Zuerst Karten für Mitglieder und Abonennt:innen, der Auswärtssektor werde wie gehabt im gewohnten Kontingent zur Verfügung stehen.

Dem Vernehmen nach laufen aktuell Gespräche zwischen Sturm Graz, dem ÖFB und der Austria, um das Problem zu lösen.

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