WSG-Präsidentin Diana Langes: Kritik an Luis Rubiales „maßlos übertrieben“
Die Präsidentin der WSG Tirol zeigt sich skeptisch gegenüber der Berichterstattung um den ehemaligen spanischen Fußballpräsidenten.
Auch Wochen nach dem Finale der Frauen-Weltmeisterschaft ebben Diskussionen über das Verhalten des ehemaligen spanischen Fußball-Präsidenten Luis Rubiales nicht ab. Erst nach umfassender Kritik aus verschiedenen Richtungen ließ sich der 46-Jährige spät zum Rücktritt bewegen, inzwischen ist der Übergriff gegenüber der Spielerin Jennifer Hermoso auch ein Thema für spanische Gerichte.
Diana Langes - Präsidentin der WSG Tirol - sorgt jetzt mit ihrer Sicht der Dinge für Aufsehen. Gegenüber der 'Tiroler Tageszeitung' erklärte sie: "Ich bin mir nicht sicher, ob die Richtung stimmt, wenn, ein wenig überspitzt formuliert, der Mann vor einem Date eine schriftliche Erlaubnis dafür einholen muss, die Frau anreden zu dürfen". Auf Rubiales bezogen führt sie weiter aus: "Dass der offensichtliche Emotionsausbruch von Rubiales, der ganz sicher über das Ziel hinausging, am Ende aber medial so brutal ausgeschlachtet wird, finde ich persönlich, obwohl ich eine Frau bin, weit überzogen". Man habe als Frau das Recht, "auf den Tisch zu hauen und zum Ausdruck zu bringen, dass das, was gerade passiert, zu weit geht", so Langes.