Nach 1:1 gegen Moldau: "Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben"
Die österreichische Nationalmannschaft spielt im Testspiel gegen die Republik Moldau nur 1:1. Die wichtigsten Stimmen zum Spiel.
Österreich – Moldawien 1:1 (0:1)
Linz, Raiffeisen Arena, 13.200, SR Jones/ENG
Torfolge:
0:1 Damascan (3.)
1:1 Gregoritsch (50.)
Österreich: Bachmann – Ljubicic (35./Posch), Danso (46./X. Schlager), Lienhart (46./Baumgartner), Schnegg – Laimer (46./Alaba), Seiwald, Grillitsch, Kainz (62./Sabitzer) – Gregoritsch, Onisiwo (46./Arnautovic)
Moldawien: Railean – Revenco (77./Stina), Craciun, Baboglo (73./Jardan), Posmac, Marandici – M. Cojocari, Motpan (62./Platica), Rata (73./Bogaciuc), Damascan (62./S. Cojocari) – Nicolaescu (62./Postolachi)
Gelbe Karten: Posch, Arnautovic, Gregoritsch, Rangnick (Teamchef) bzw. Revenco, Platica, Posmac
Stimmen zum Spiel:
Ralf Rangnick (ÖFB-Teamchef): „Das Gegentor war bezeichnend für unsere Leistung in der ersten Hälfte. Das war ein Tormannfehler, aber auch ein richtig schlechter, noch dazu halb hoch gespielter Rückpass. Wir waren im Aufbauspiel technisch unsauber, wir haben viel zu viel quer und dazu unpräzise quer gespielt. Vor allem unsere Viererkette war im Aufbau in der ersten Hälfte richtig schwach. Natürlich ärgert einen so ein Spiel, wir haben viel Zeit in der Vorbereitung auf das Spiel investiert. Aber ich habe mich auch über Andorra (1:0-Sieg im November 2022, Anm.) geärgert, vier Tage später haben wir dann gegen Italien ein Riesenspiel gemacht.“
Michael Gregoritsch (ÖFB-Torschütze): „Es ist extrem nervig und mühsam, dass wir heute nicht gewonnen haben. Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Wir haben es verpasst, mehr klare Torchancen herauszuspielen.“
Daniel Bachmann (ÖFB-Torhüter): „Es war ein unglückliches Tor. Der Fehler war, den Ball, der zurückgekommen ist, zu spielen. Das Beste wäre es gewesen, ihn mit dem Kopf aus dem Gefahrenbereich zu befördern. Aber diese Dinge passieren. Ich bekomme lieber einmal in vielen Jahren so ein Tor als andere Dinge, die passieren. Aber ich glaube, das Spiel sollte relativ schnell abgehakt werden.“
Serghei Clescenco (Teamchef Moldawien): „Das, was wir geplant haben, haben wir erreicht. Für uns ist das ein positives Ergebnis. Wir haben sicher auch Glück gehabt, aber unser Kampfgeist war auf höchstem Niveau, das hat uns den Erfolg gebracht.“