Nach Wutrede: Glasner vor Ablöse als Eintracht Frankfurt-Trainer?
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Nach Wutrede: Glasner vor Ablöse als Eintracht Frankfurt-Trainer?

Oliver Glasner ist bei Eintracht Frankfurt mehr als angezählt. Wie die 'Bild' berichtet, soll es nach seiner Wutrede nun zu einem klärenden, richtungsweisenden Gespräch kommen.

Zwar schaffte es Eintracht Frankfurt unter Oliver Glasner letzte Woche ins Finale des DFB-Pokals, in der Liga wartet man aber seit Spieltag 21 bzw. dem 18. Februar auf einen vollen Erfolg. Der Europacup ist über die Liga in weite Ferne gerückt. Zu allem Überfluss sah der Österreicher am Wochenende bei der Niederlage gegen Hoffenheim Rot und pflaumte auf der Pressekonferenz einen Journalisten an.

 

Führungsebene unzufrieden

"Hört auf damit, der Mannschaft irgendwas mit nicht kapieren vorzuwerfen. Der alte Makoto Hasebe ist 39 Jahre alt, der spielt das dritte Mal 90 Minuten in dieser Woche. Der hat teilweise Blut im Urin", sagte der 48-Jährige, "Hör mir mit diesem Müll auf. Ich weiß, was die Jungs hier leisten.“ Das kam bei den Verantwortlichen alles andere als gut an. "Es war weder gut noch richtig, so zu reagieren", sagte Vorstandssprecher Axel Hellmann am Sonntag bei 'Bild TV'. "Was ich auf keinen Fall verstehen kann, ist, dass man diese Enttäuschung an einem Journalisten auslässt, der seine Arbeit macht", so Hellmann weiter.

Wie die Zeitung nun weiters berichtzet, soll es noch in dieser Woche zu einem Gespräch zwischen Sportchef Markus Krösche und Glasner kommen, ob, wie Hellmann es ausdrückt, "wir in einer Form sind, die zukunfsweisend ist." Als möglicher Nachfolger wird Dino Toppmöller ins Spiel gebracht. Dieser ist 42 Jahre als, ist der Sohn der Fußballegende Klaus Toppmöller und war Co-Trainer von Julian Nagelsmann in Leipzig und München, als Cheftrainer wurde er dreimal mit dem luxemburgischen Klub F91 Düdelingen Meister. Sturm-Trainer Christian Ilzer, dessen Name auch immer wieder fällt, erklärte am Sonntag unmissverständlich: "Es ist wirklich komplett aus der Luft gegriffen und interessiert mich im Moment gar nicht."

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