Rapid: Hofmann und die Angst vor "Steffen raus"-Rufen
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Rapid: Hofmann und die Angst vor "Steffen raus"-Rufen

Steffen Hofmann übernimmt bei Rapid als Geschäftsführer und Präsidiumsmitglied Verantwortung. Über die Chancen und Gefahren sprach er mit der 'APA'.

Bei Rapid ist alles besonders emotional. Wenn man so eine Position mit so viel Verantwortung übernimmt, weiß man, dass man auch in der Verantwortung steht.

Hofmann über mögliche "Steffen raus"-Rufe

SK Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann im Gespräch mit der 'APA' über ...

 

... die ersten Wochen: "Es ist alles noch relativ frisch. Ich habe ein großes Aufgabengebiet mit der Akademie, der zweiten Mannschaft und der Gründung eines Frauen-Teams. Dazu trage ich auch in den Gebieten Strategie, Planung und Kommunikation Verantwortung und führe viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Bereiche Sport und Wirtschaft. Ich werde nicht ewig im Präsidium sein. Am Anfang ist es nicht schlecht, wenn ich dabei bin. Sobald es so läuft, wie wir uns das vorstellen und spätestens wenn der neue Geschäftsführer Wirtschaft da ist, werde ich wahrscheinlich ausscheiden."

... die Möglichkeit, dass es unruhig wird und mögliche "Steffen raus"-Rufe: "Der Tag wird irgendwann kommen, das ist so sicher wie das Amen im Gebet - irgendwann wird es die Rufe geben, das lässt sich auf der ganzen Welt nicht verhindern, und bei Rapid sowieso nicht. Aber wir gehen positiv an die Geschichte heran und werden hart arbeiten, damit wir so etwas möglichst lange nicht mehr in Hütteldorf haben. Bei Rapid ist alles besonders emotional. Wenn man so eine Position mit so viel Verantwortung übernimmt, weiß man, dass man auch in der Verantwortung steht."

... woran er gemessen werden will: ": Dass wir möglichst viele Spieler für die Profi-Mannschaft ausbilden, die dort gut spielen und irgendwann weiterverkauft werden. Das Ziel muss es auch sein, mit dem Frauen-Team rasch in die Bundesliga zu kommen und als gesamter Klub ein cooles Bild nach außen abzugeben - das beginnt bei jedem Mitarbeiter und U10-Spieler und hört beim Profi auf."

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