Matthias Seidl: "Passen die Leistungen bei Rapid, kommt das Nationalteam von alleine"
Der Rapid-Neuzugang sprach in einem Interview über seinen Wechsel zu den Hütteldorfern und über das Nationalteam
Matthias Seidl, Mittelfeldspieler beim SK Rapid Wien, antwortete in einem Interview gegenüber laola1.at einige Fragen und sprach über...
... die Gerüchte zu Sturm Graz: "Fußball ist sehr schnelllebig. Wir waren in Gesprächen mit Sturm, das stimmt. Aber im Endeffekt habe ich bei Rapid das Gefühl gehabt, dass sie mich mehr wollen. Auch von der versprochenen Position her hat es jetzt super gepasst. Sturm macht in den letzten Jahren super Arbeit. Sportlich waren sie nah dran und der erste Verfolger von Salzburg. Aber das heißt ja nicht, dass es zukünftig weiter so sein muss. Ich glaube, dass wir bei Rapid auch eine super Mannschaft haben, die richtig Gas geben, etwas erreichen will. Und ja, wieso sollten wir in dieser Saison nicht vor Sturm sein. Oder ganz vorn"
... seinen Weg ohne eine Akademie: "Wie man sieht, gibt es nicht nur einen Weg, um in den Profifußball zu kommen. Für mich war es schon ein Vorteil, weil ich am Ende bei Red Bull nicht mehr so viel gespielt habe. Und das ist im Fußball eben das Wichtigste, vor allem in der Jugend. In Kuchl hatte ich mein Umfeld, in dem ich mich super wohl gefühlt habe, mit meinen Freunden Gas geben konnte und so war ich auch topmotiviert, dass es eben nur nach oben geht. In den letzten Jahren kommen immer mehr Spieler über die Regionalliga bis in die Bund."
... die Situation als Zweitliga-Spieler auf Abruf beim A-Team zu sein: "Ich fand es auch richtig cool von Ralf Rangnick, dass er sich in der 2. Liga umschaut, Spiele anschaut und Spielern die Chance gibt, dabei zu sein. Das ist nicht gewöhnlich. Aber das soll auch noch nicht das Ende sein. Auf das arbeite ich hin, will bei Rapid meine Leistungen bringen und dann wird das mit dem Nationalteam hoffentlich bald was."
... seine Ziele: "Ziele kann man sich nie zu hoch stecken. Wenn man hohe Ziele hat, macht man alles, damit man sie auch erreicht, selbst wenn es vielleicht länger dauert. Im Vordergrund steht, dass ich meine Leistungen beim Verein abrufe, mich bestmöglich weiterentwickle - sportlich, taktisch und technisch. Dann kommt das Nationalteam von allein, wenn die Leistungen bei Rapid passen.