Austria-Spieler werden von LKW-Fahrern auf den Platz begleitet
Foto © GEPA

Austria-Spieler werden von LKW-Fahrern auf den Platz begleitet

In Wien-Favoriten kommt es zu einer kuriosen Premiere. Beim kommenden Heimspiel wird die Wiener Austria von einer untypischen Einlauf-Eskorte auf den Platz begleitet. (Text: Aussendung FK Austria Wien)

Das gab es noch nie am Verteilerkreis. Vor dem Heimspiel von Austria Wien gegen Austria Klagenfurt (Sonntag, 14:30 Uhr) werden die Spieler der Veilchen und die Gäste aus Kärnten wie immer gemeinsam auf den Rasen laufen, doch anstatt Kinder werden sie diesmal LKW-Fahrer als Einlauf-Eskorte auf den Platz begleiten. Getragen wird die Aktion von der Fachgruppe der Wiener Transporteure, der Brancheninitiative "LKW – Friends on the road", sowie vom Nutzfahrzeughersteller MAN und dem Wiener Transportunternehmen Herzer, das auch die 22 Fahrer stellt. Ziele sind eine größere Wertschätzung der wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe der Trucker, sowie eine Bewerbung des Berufs.

Fakt ist: LKW-Fahrerinnen & -Fahrer sind unverzichtbar für die Versorgung der Bevölkerung, wie sich insbesondere in der Pandemie zeigte: Sie bringen, was wir täglich brauchen. Ohne LKW-Fahrer stehen Lieferketten europaweit still, in Österreich ist die Nahversorgung gefährdet.

Zusätzlich soll die Aktion auch ein deutliches Signal senden, um auf den bereits herrschenden und sich massiv verstärkenden Mangel an LKW-Fahrerinnen & -Fahrern aufmerksam zu machen. Dazu sind auch zwei MAN-Sattelzugmaschinen mit der Aufschrift "Wir suchen Dich" bzw. "Fahrer gesucht" vor dem Stadion ausgestellt, in deren Umfeld Flyer verteilt werden, die den Austria-Fans den Fahrerjob schmackhaft machen sollen.

Die Brancheninitiative "LKW – Friends on the road" kämpft schon lange gegen den zunehmenden Mangel an LKW-Fahrerinnen & -Fahrern. Gemeinsam mit Austria Wien soll rund um das Heimspiel gegen Austria Klagenfurt am Sonntag um 14:30 Uhr eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert und die Wertschätzung der Berufsgruppe gesteigert werden. Mit einer ähnlichen Aktion machte im Jänner 2023 auch 1860 München in Deutschland auf das Thema aufmerksam.

Gleich weiterlesen - exklusiv und investigativ:

90minuten.at-exklusiv