Belgien: Gegenseitige Schuldzuweisungen
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Belgien: Gegenseitige Schuldzuweisungen

Belgien enttäuscht wieder einmal. Die Spieler suchen die Schuld bei ihren Mitspielern.

Ein unverdientes 1:0 gegen Kanada, dann ein verdientes 0:2 gegen Marokko. Der ewige Geheimfavorit Belgien wird seiner Rolle wieder einmal nicht gerecht. Bei der WM 2014 war im Viertelfinale Schluss, bei der EM 2016 ebenfalls. "Wir sind zu alt. Ich denke unsere Chance (zu gewinnen) war 2018", sagt etwa Kevin de Bruyne. Die Belgier wurden damals Dritte, bei der EM letztes Jahr war wieder - richtig - im Viertelfinale Endstation. Nun kritisieren sich die hoch veranlagten Belgier eben gegenseitig.

 

Gegenseitige Schuldzuweisungen

"Wir haben Schlüsselspieler verloren. Es kommen gute neue Spieler ins Team, aber sie sind nicht auf dem Niveau von anderen Spielern 2018", so de Bryune wetier. Eden Hazard gibt ihm Recht, mit 2018 und übt Kritik, etwa an der Abwehr: "Wir haben nicht die schnellsten drei Innenverteidiger der Welt, aber das wissen sie." Jan Vertonghen, alternder Abwehrspieler, meint: "Ich glaub wir haben überhaupt keine Chancen kreiert.Ich denke, wir haben schlecht attackiert, weil wir auch vorne zu alt sind."

Im abschließenden Gruppenspiel muss man Kroatien besiegen, dann vermeidet man das erste Vorrunden-Aus seit 24 Jahren. Teamchef Roberto Martinez: "Wir sind in einer Situation, in der wir nichts mehr zu verlieren haben."

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