Richard Strebinger: "Es geht im Fußball sehr schnell"
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Richard Strebinger: "Es geht im Fußball sehr schnell"

Richard Strebinger steht nach seinem Aus in Warschau noch ohne Vertrag da. Sorgen über seine Zukunft macht er sich aber noch nicht.

Richard Strebinger, 29, ist aktuell vereinslos. Der Ex-Rapidler stand bis vor wenigen Wochen bei Legia Warschau in Polen unter Vertrag, dann bat er vier Monate nach seiner Ankunft um eine Vertragsauflösung. Aus welchem Grund? Mit der sportlichen Seite habe es nichts zu tun, so Strebinger im Interview mit 'Heute'. Viel mehr war es die Distanz zur Familie, die ihm zu schaffen machte. Eigentlich wäre der Torhüter ja sowieso gerne in Wien geblieben, der Klub hatte aber andere Pläne: "Mir wurde gesagt, dass es schwierig für mich wird. Ich bin aber keinem böse, der Fußball ist einfach so. Jeder weiß, wie sehr mir Rapid am Herzen liegt", so Strebinger.

Die Vereinssuche gestaltet sich auch kurz vor Saisonbeginn schwierig - nicht aus einem Mangel an Angeboten, sondern weil der Routinier nach dem passenden Gesamtpaket sucht. Seine Kinder spielen bei der Entscheidung eine wichtige Rolle, er bleibt zuversichtlich: "Es tut sich bestimmt was auf. Ich habe über Jahre gezeigt, dass ich ein guter Torhüter bin. Ich habe keine Angst, dass ich übrig bleibe". Fit halten wird sich der 29-Jährige demnächst im VdF-Camp für vereinslose Spieler. "Es geht im Fußball sehr schnell. Bei mir hat es zunächst geheißen, ich bin nicht gut genug für Rapid, dann habe ich es bis ins Nationalteam geschafft. Man darf das nicht persönlich nehmen. Der Klub ist am Ende des Tages ein Arbeitgeber, der Fußball ein Beruf. Und im Berufsleben sind Veränderung keine Seltenheit", meint Strebinger gegenüber 'Heute'.

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