2. Liga-Topspiel Blau-Weiß Linz gegen GAK: Nur 1.000 Fans
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2. Liga-Topspiel Blau-Weiß Linz gegen GAK: Nur 1.000 Fans

Nur knapp 1.000 Fans werden beim 2. Liga-Topspiel Blau-Weiß Linz gegen den GAK zugegen sein, obwohl in das Hofmann Personal-Stadion mehr reinpassen würden. Der Klub klärt auf.

Rund 1.300 Fans passen in das Hofmann Personal-Stadion, aktuelle Heimstätte von Blau-Weiß Linz. Gegen den GAK dürfen nur knapp 1.000 Fans rein. Dieser Umstand sorgte für Aufregung in der blau-weißen Fanszene: "Letztes Jahr waren beim Match gegen den GAK laut offizieller Seite 1350 Zuschauer anwesend. (...) Was hat sich dieses Jahr geändert? Gibt es neue Auflagen, von denen wir noch nichts gehört haben? Sind die ganze Saison über nur 990 Zuschauer zugelassen? Oder verbirgt sich dahinter, wie in manchen Kreisen behauptet, eine Strategie, um weniger Gästekarten aufzulegen?" Das vermutete das Stahlstadt Kollektiv in einer Aussendung.

 

Verein erklärt

Wie die 'Oberösterreichischen Nachrichten' berichten, hat der Verein auch schon reagiert. "Da sich in den letzten Tagen vermehrt Anfragen zur Kapazität im Hofmann Personal Stadion gehäuft haben und wildeste Spekulationen die Runde machen, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um auf die Fragen vieler unserer Besucher zu antworten", heißt es, "Wie auch dem Nichtuntersagungsbescheid des Magistrat Linz zu entnehmen ist liegt die maximale zulässige Besucherzahl beim Spiel gegen den GAK bei 1.000 Personen. Da rund 100 Mitarbeiter (Spieler, Funktionäre, Sicherheitspersonal, Ballkinder, …) dabei sein werden, ergibt sich ein Kartenkontingent von 900 Tickets, daher ergibt sich eine Kapazität für unseren Gastverein von 90 Karten (10%).“ 

In der Saison gab es bei 1.150 verkauften Tickets gegen die Rotjacken diverse Kritik, wie etwa Sichtprobleme oder Wartezeiten bei den Getränken. Das erklärt laut Verein, warum man auf 1.000 Menschen begrenzt. Nächstes Jahr soll es in den neuen Donaupark gehen: "Die Rahmenbedingungen im Hofmann Personal-Stadion sind aber nun mal so wie sie sind, das ist für den Rest der Saison so zu akzeptieren und damit müssen wir leben."

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