FIFA in Super League-Planung involviert?

Der Weltverband soll bei den Plänen zu der Gründung der Super League involviert gewesen sein.

Die US-amerikanische Tageszeitung New York Times berichtet, dass die FIFA und Präsident Gianni Infantino an der Gründung der Super League beteiligt war. Dies brachte auch zuletzt La Liga-Präsident Javier Tebas an die Öffentlichkeit. In den vergangenen Monaten soll die FIFA Gespräche mit den Gründern der involvierten Klubs geführt haben.

In dieser Debatte verweist der Fußball-Weltverband auf frühere Stellungnahmen von Präsident Infantino. Der Schweizer hatte Ende April beim UEFA-Kongress gesagt, dass die FIFA diesen Wettbewerb ablehnt. Allerdings bezog die FIFA konkret noch keine Stellung dazu. Laut der US-Zeitung soll die Teilnahme der FIFA zeitweise eine Voraussetzung für die Gründer gewesen sein, eine eigene Liga zu gründen. Die Gespräche sollen bereits 2019 begonnen haben und zudem mit einer Gruppe A22, einem Berater-Konsortium, das von spanischen Investoren angeführt wurde, geführt worden sein. Dabei soll es auch zu Treffen mit engsten Vertrauten von Infantino gekommen sein. Genannt wird namentlich Mattias Grafstrom, stellvertretender FIFA-Generalsekräter. Mitte letzten Jahres sollen die Berater der A22 den involvierten Klubs mitgeteilt haben, dass die "FIFA an Bord" sei.

 

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