Dopingfall bei Salzburg: Ball liegt bei UEFA
Kurz vor Weihnachten kam die schlechte Nachricht für Red Bull Salzburg: Bei Mohamed Camara und Seikou Koita kam es im Zuge eines Dopingtests zu positiven A-Proben.
Bei Seikou Koita und Mohamed Camara waren bekanntlich nach einem Einsatz für die malische Nationalmannschaft Spuren eines Mittel gegen Höhenkrankheit nachgewiesen worden. Wie es nun weiter geht, ist offen. Der Fall liege laut Red Bull Salzburg bei der UEFA, man erhoffe sich bis zum Pflichtspielauftakt, vor allem hinsichtlich der Europa-League-Sechzehntelfinal-Duelle gegen Villarreal im Februar (18./25. Ferbruar) baldige Klarheit.
Transferfragen
Transfertätigkeiten wären davon nicht abhängig, so Sportchef Christoph Freund beim Trainingsauftakt gegenüber der 'APA': "Wenn sich die Situation ergibt, einen Spieler zu holen und er passt in die Struktur rein, würde ich aber nicht ausschließen, dass wir tätig werden." Gespräche mit Rieds Marco Grüll fänden derzeit keine statt, Majeed Ashimeru düfte die Bullen hingegen Richtung Anderlecht verlassen. Beim Trainingsstart gab es aber auch neue Gesichter.
Etwa Brenden Aaronson oder gleich sieben Lieferinger, wie etwa Maurits Kjaergaard. Wieder mit dabei: Antoine Bernede. Der Mittelfeldspieler dürfte nach langwierigen Verletzungssorgen wieder fit sein.