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Paul Gartler: "Aber innen drin war ich sehr ungeduldig"

Die neue Nummer 1 von Rapid sprach in einem Interview über jetzige Situation und wie er beinahe seine Karriere beenden musste.

Paul Gartler, die neue Nummer 1 im Tor beim SK Rapid Wien, sprach in einem Interview mit laola1.at über...

... seine jetzige Situation: "Ich bin nur froh, dankbar und demütig, dass es so gut für mich läuft. Das ist nicht selbstverständlich. Nach der Schulter-, der Hand-Operation und diesem Sommer hätte auch alles in eine andere Richtung laufen können. Ich weiß zwar, wo ich herkomme und wie hart ich gearbeitet habe, aber ich weiß auch, welcher Prozentsatz Glück dabei war. Deswegen will ich nicht weit in die Zukunft schauen."

... seine große Verbundenheit zu Rapid Wien: "Das ist schon eine lange Zeit, in der richtig gute Freundschaften auch innerhalb des Vereins entstehen und man einfach sehr viele Leute kennt. Ich bin dem Verein sehr dankbar, habe sehr viele Chancen hier bekommen. Ich hatte aber nicht immer nur leichte Zeiten, das muss ich auch sagen. Aber im Großen und Ganzen ist Rapid irgendwie eine Herzensangelegenheit."

... die Verletzung nach der Kapfenberg-Leihe: "Dann kommst du von dort zurück und hast einen Kahnbeinbruch – das war wie ein Schlag ins Gesicht. Das ist eine Verletzung für einen Tormann, die auch eine Karriere beenden kann. Die Physiotherapeuten bei Rapid haben super Arbeit gemacht, extrem viel mit mir gearbeitet und immer positiv auf mich eingeredet, auch wenn es Tage gegeben hat, wo ich mir gedacht habe: 'Ob ich mir das alles noch antue?' Das war schon eine zache Zeit."

... seine Geduld: "Nach außen hin war ich immer sehr geduldig, aber innen drin war ich sehr ungeduldig. Vor allem meine Freundin kann ein Lied davon singen, dass ich da häufig sehr unentspannt war. Anderen Menschen gegenüber habe ich immer gesagt, dass alles passt. Aber die Freundin hat da vielleicht ihr Fett abbekommen. Da möchte ich mich jetzt noch öffentlich entschuldigen."

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