Worst Case: Neun Bundesliga-Klubs im Herbst zahlungsunfähig?

Die Bundesliga hat im April gemeinsam mit den Klubs erhoben, wie lange diese eine Fußballfreie Zeit aushalten. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Wie die Kronen Zeitung berichtet, wurde bei einem Stresstest der Bundesliga eine „Cash-Burn-Rate“ ermittelt. Diese sagt aus, in welchem Zeitraum die liquiden Mittel eines Unternehmens vollständig aufgebraucht werden. Dabei gehe es ausschließlich um die liquiden finanziellen Mittel der Vereine. Förderungen, Kredite oder andere Zuwendungen wurden nicht berücksichtigt.

 

Nur drei Vereine „flüssig“

Das Ergebnis ist ernüchternd: Unter der Annahme, dass den Bundesligisten bis Ende Dezember 2020 Geisterspiele ins Haus stehen, wären im Herbst nur noch drei Vereine zahlungsfähig. Salzburg, LASK und Sturm. Das Szenario geht davon aus, dass keine TV-Gelder oder Sponsorzahlungen fließen – es wäre der Worst-Case-Fall. Die Hoffnung besteht, dass im Falle einer Fortsetzung mit Geisterspielen zumindest TV-Gelder und Sponosrenzahlungen (wenn auch möglicherweise in verminderter Quantität) weiterhin an die Klubs ausbezahlt werden. 

Nicht bekannt ist, wie lange die Klubs zahlungsfähig bleiben, wenn zumindest TV-Gelder und Sponsorenzahlungen getätigt werden.

 

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