Formatänderung im ÖFB-Cup denkbar

ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold erklärt im Gespräch mit der 'APA', dass es beim Cup möglicherweise zu einer Formatänderung kommen könnte.

"Die Terminplanung ist noch gänzlich offen, weil wir Stand jetzt noch nicht wissen, wie es im Herbst weitergeht", erklärt ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold. Zuletzt ging die 1. Runde des ÖFB-Cups, es wird 2020/21 die 86. Auflage sein, im Juli vor Meisterschaftsstart über die Bühne. Derzeit können nur die obersten beiden Ligen trainieren, die Amateurklubs, die mehr als die Hälfte des Starterfeldes ausmachen, nicht: ""Wir hoffen, dass wir mit dem Amateur-Spielbetrieb im August oder September wieder anfangen können."

 

Formatänderung?

Dass es zu einer Formatänderung kommen will, will der Geschäftsführer nicht ausschließen: "Man wird durchaus kreativ sein müssen, es wäre aber zu früh, irgendwelche Mutmaßungen zu treffen", sagte Neuhold. Die Thematik Formatänderung sei in den zuständigen Gremien noch nicht diskutiert worden. Dass sich nach Schlagern zwischen Salzburg und Rapid bzw. Sturm in den letzten Jahren mit Austria Lustenau ein Außenseiter im Finale befinde, bewertet er positiv: " "Das Duell David gegen Goliath hat absoluten Reiz und ist auch das, was den Cup auszeichnet. Das sehe ich daher definitiv nicht negativ."

Der Cup, lange Stiefkind im heimischen Fußball, habe nichtsdestotrotz noch Potential nach oben, räumt Bernhard Neuhold ein. Und sonst? Alle relevanten Kontrakte wie jener mit Hauptsponsor UNIQA laufen noch mindestens zwei Saisonen. Klagenfurt ist bis 2022 fix Ausrichter des Endspiels. "Der Standort Klagenfurt hat in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis gestellt, dass er ein sehr attraktiver ist. Ich schließe nicht aus, dass wir über 2022 hinaus in Klagenfurt bleiben."

 

 

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