ÖFB-Cup: Rapid chancenlos gegen Salzburg, WAC und LASK mit Favoritensieg
Das Achtelfinale im UNIQA ÖFB Cup 2020/21 ist Geschichte. Am Mittwoch feierten der RZ Pellets WAC und der LASK Favoritensiege. Im Topspiel der Runde siegt FC Red Bull Salzburg gegen den SK Rapid und rundet somit Feld der Viertelfinalisten ab. (Text: ÖFB)
Bereits zuvor schafften die beiden Bundesligisten FK Austria Wien und SK Puntigamer Sturm Graz, die Zweitligisten SK Austria Klagenfurt und KSV 1919 sowie der Wiener Stadtligist First Vienna FC 1894 den Sprung ins UNIQA ÖFB Cup Viertelfinale.
Die gestrigen Duelle im Detail
RZ Pellets WAC vs. SKU Ertl Glas Amstetten 2:0 (1:0)
Tore: Baumgartner (8.), Liendl (90.+3)
Ohne Glanz ziehen die Europa-League-Helden des WAC ins Viertelfinale ein. Dabei gelingt ein Auftakt nach Maß. Innenverteidiger Dominik Baumgartner bringt den Favoriten früh in Führung (8.). Die Kärntner haben mit den Niederösterreichern zwar kaum Probleme, hochkarätige Chancen sind aber auf beiden Seiten lange Zeit Mangelware. Für die größten Highlights sorgt Christopher Wernitznig. Erst pariert SKU-Goalie David Affengruber einen Freistoß des Wolfsbergers hervorragend. Unmittelbar danach umkurvt Wernitznig Affengruber, befördert den Ball jedoch ins Außennetz (38.). Nach Seitenwechsel flaut die Partie zunehmend ab. David Peham (74.) und Philipp Offenthaler (90.+2) scheitern jeweils nur um Zentimeter. Für die Entscheidung sorgt WAC-Kapitän Michael Liendl in Minute 93.
LASK vs. ASK Elektra 3:0 (3:0)
Tore: Eggestein (2., 15., 34.)
Keine Blöße gibt sich der LASK gegen ASK Elektra. Mann des Spiels ist LASK-Stürmer Johannes Eggestein. Der Werder-Leihgabe gelingt in Halbzeit eins ein lupenreiner Hattrick. Besonders sehenswert ist das 3:0, bei dem der Deutsche den Ball hinter dem Standfuß mitnimmt und anschließend den Ball unter die Latte donnert. Auch nach der Pause haben die Oberösterreicher das Spiel im Griff. Zwischen Minute 45 und 65 knallen Rene Renner, Johannes Eggestein und Christian Ramsebner das Spielgerät insgesamt dreimal ans Aluminium. Nach 93 einseitigen Minuten verabschiedet sich der LASK aus der altehrwürdigen Linzer Gugl, um Platz für dessen künftige Heimstätte, die Raiffeisen Arena, zu schaffen.
FC Red Bull Salzburg vs. SK Rapid 6:2 (3:1)
Tore: Szoboszlai (16.), Berisha (19.), Koita (23.), Daka (74.), Camara (83./Elfer), Kristensen (87.); Fountas (45.+1/Elfer), Ullmann (78.)
Gelb-Rot: Hofmann (82.)
Titelverteidiger RB Salzburg dominiert das Topspiel des Achtelfinales nach Belieben. Die Bullen legen mit enormem Elan los. Eine Traumkombination vollendet Dominik Szoboszlai zur Führung (16.). Mergim Berisha (19.) und Sekou Koita (23.) erhöhen auf 3:0, Rapid wirkt konstatiert. Kurz vor dem Pausenpfiff bekommen die Wiener einen Elfmeter zugesprochen, den Taxiarchis Fountas verwandelt. In der zweiten Halbzeit wartet man auf offensive Höhepunkte zunächst vergebens. Dem kurz davor eingewechselten Patson Daka ist es vorbehalten, den nächsten Salzburger Treffer zu erzielen (74.). Nach einem überragenden Weitschuss zum 4:2 durch Maximilian Ullmann schöpft Rapid wieder Hoffnung (78.). Doch ein Elfmetertor durch Ola Camara (83.) und der Schlusspunkt durch Rasmus Kristensen (87.) fixieren den hochverdienten Salzburger Sieg endgültig.
Wähle jetzt das hässlichste Trikot der Saison 2020/21:
Bist du ein Fußball-Nerd oder nicht?