Hohe Gehälter? "In Mattersburg ist in der Kabine immer geredet worden"

Ex-SVM-Spieler Florian Hart gibt in einem Interview mit den 'Oberösterreichischen Nachrichten' einen Einblick, wie es bei den Mattersburgern abgelaufen ist.

"Ich habe in Ried gespielt, dann kommt das Angebot von Mattersburg - und du denkst: Okay, das ist mehr. Noch dazu, wo bei Mattersburg nie etwas von den Erfolgen her herausgeschaut hat", erzählt Florian Hart. Er meint im Interview mit den 'Oberösterreichischen Nachrichten' weiters: "Es ist immer in der Kabine geredet worden, auch in Mattersburg. Aber im Endeffekt ist einem Spieler komplett egal, wo das Geld herkommt."

 

Bei Pucher nachfragen

Ex-SVM-Boss Martin Pucher habe er nur zwei Mal gesehen. Die Sportchefs - Franz Lederer und später Robert Almer - mussten aber sehr wohl beim Präsidenten nachfragen: "Pucher habe ich zwei Mal für fünf Minuten im Jahr gesehen, wenn er eine Besprechung mit der ganzen Mannschaft gemacht hat. Zuerst ist alles über Franz Lederer gelaufen, dann über Robert Almer. Sie haben verhandelt und haben dann immer den Präsidenten fragen müssen."

Die Spieler selbst wären nicht informiert worden, es war eine "One-Man-Show von Martin Pucher". Zunächst gab es Hoffnung, dass es weiter gehen könnte. Nun tauschen sich die Kicker aus, helfen können sie einander aber nicht. Jeder müsse nun selbst einen neuen Arbeitgeber finden. Ob es ein Misstrauen gab bezüglich der Gehälter und wie das ging? "Das hat sich ziemlich jeder im österreichischen Fußball gefragt."

 

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