Bundesliga-Geisterspiele: Ein Thema muss noch geklärt werden

Sportminister Werner Kogler signalisiert vorsichtige Zustimmung zu einer Wiederaufnahme der Bundesliga-Saison. Knackpunkt könnte jedoch der Fall sein, wie man damit umgeht, wenn ein Spieler positiv auf Corona getestet wird.

Bei einer Pressekonferenz signalisierte Sportminister Werner Kogler heute, Mittwoch, seine Zustimmung zum Konzept der Bundesliga bezüglich einer Wiederaufnahme der Saison. Diskussionsbedarf gibt es aber anscheinend noch für jenen Fall, wenn ein Spieler positive auf Corona getestet wird. „Es stellt sich dann die Frage, wer in welchem Umfeld und in welchem Zeitabstand wieder zugelassen werden kann für den Spielbetrieb", so der Vizekanzler und Sportminister.

Das Bundesliga-Konzept sieht in diesem Fall vor, dass nur der jeweilig positiv getestete Spieler isoliert wird.

 

Meeting am Donnerstag, Skepsis bei 2. Liga

Um Fragen wie diese zu klären, soll es laut APA-Informationen am Donnerstag ein Meeting zwischen der Regierung und der Bundesliga geben. Kogler: „Dass das Konzept die gesundheitspolitischen Vorgaben erfüllt, kann, glaube ich, gelingen“, so der Sportminister, der ergänzt: „Ob die Liga den Betrieb wieder aufnimmt, oder nicht, bleibt ihre Entscheidung.“

Skeptisch zeigte sich Kogler allerdings, was die 2. Liga betrifft. „Das ist ein ganz ein anderes Thema. Ich glaube, die würden nicht einmal spielen, wenn wir ihnen alle möglichen Vergünstigungen geben. Weil es sich einfach wirtschaftlich nicht mehr auszahlt", so Kogler.

 

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