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Die 7 … teuersten Sturm-Transfers

Der SK Sturm ist mit dem Transfer von Kelvin Yeboah in neue Dimensionen vorgestoßen. Das zeigt die Liste der lukrativsten Abgänge der Blackies.

+ + 90minuten.at Exklusiv – Von Georg Sander + +

 

Ganz in die Dimensionen von Red Bull Salzburg ist der SK Sturm noch nicht vorgedrungen, auch die Wiener Austria und der SK Rapid haben teurere Abgänge verbucht. Macht nichts, wird man sich an der Mur denken, vielleicht ist Kelvin Yeboah ja nur der erste von mehreren Millionentransfers. Wer sich die Liste der sieben bislang teuersten Abgänge ansieht wird merken: So mancher ist schon etwas länger her – und nur die älteren 90minuten.at-Lesenden werden sich an Nummer zwei noch aktiv erinnern. Aber der Reihe nach...

Platz 7: Sebastian Prödl – 2,5 Mio Euro, Werder Bremen

Auskennende in der österreichischen Fußballgeschichte wissen: Auf die Hochphase des SK Sturm rund um die Jahrtausendwende folgte der finanzielle Crash, der Verein stand kurz vor dem Aus. Unter dem heutigen Teamchef Franco Foda machte man einen Neuanfang und der Deutsche vertraute da unter anderem auf Sebastian Prödl, der 2006/07 mit nicht einmal 20 Jahren erste Geh- und Stehversuche in der Grazer Abwehr machte. 2007/08 schaffte er den Durchbruch inklusive Heim-EM-Teilnahme. Werder Bremen gefiel das und so überwies man im Sommer nach der Euro 2,5 Millionen Euro an die Schwarz-Weißen. Bis 2015 spielte er bei Werder, 149 Mal lief er in der Bundesliga auf, danach folgte der Wechsel zum FC Watford, wo Prödl drei Saisonen lang recht viel Premier League spielte. Er stand noch bis Sommer in England unter Vertrag, zuletzt bei Udinese, für die er aber kein Spiel absolvierte.

Platz 6: Marco Djuricin – 2,5 Mio Euro, Red Bull Salzburg

Mit Transfers von der Mur an die Salzach kennt man sich in Graz aus. So verkauften die Blackies vor Marco Djuricin schon Spieler wie Christoph Leitgeb oder Jakob Jantscher um siebenstellige Beträge in die Mozartstadt. Djuricin begann seine Ausbildung nach diversen Stationen in Wien in Berlin bei der Hertha, 2012/13 kickte er dann bei Jahn Regensburg in der 2. deutschen Bundesliga, nachdem er zuvor schon erste Einsätze sogar in der Bundesliga verbuchte. 2013 schlug Sturm zu und lotste ihn im Sommer in die Steiermark. Nach einer guten ersten Saison netzte der Stürmer 2014/15 in 18 Runden elf Mal und die Bullen holten ihn. Sturm war um einen Stürmer und zweieinhalb Millionen reicher, Salzburg um gewissermaßen nur um diese Summe ärmer, getroffen hat Djuricin kaum: In 13 Spielen der restlichen Saison 14/15 verbuchte er nur zwei Ligatore. Dann begann alsbald eine Wanderschaft: Brentford, Budapest, Grasshopppers, KSC und seit 2020/21 Wien-Favoriten.

 

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