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Die 7 … Flops der Saison

Wenn zwölf oder 16 Mannschaften um Punkte spielen, dann überzeugen die einen zulasten der anderen. Sieben Flops stachen 2021/22 aber heraus, 90minuten.at listet diese auf.

+ + 90minuten.at Exklusiv - Von Georg Sander + +

 

Das hat der Sport ja so an sich: Einer gewinnt, der andere verliert. Gut, der Fußball kennt im Kontext des klassischen Ligabetriebs Unentschieden, aber am Ende liegt die Wahrheit am Platz, in Sternchen-Vorreihungsbestimmungen, Lizenzfragen und irgendwann in einer Endtabelle. Oben steht in der Bundesliga (und im Cup) Red Bull Salzburg, daran hat sich auch 2021/22 nichts geändert. Darunter gibt es Absteiger, aber auch nicht wirklich, weil es in der 2. Liga anders "gelöst" wurde. Neben den Erfolgsgeschichten gibt es eben aber auch Verlierer und Enttäuschungen. Hier sind die sieben, die 90minuten.at als die größten Flops auffasst:

Flop 1: Andi Herzog bei der Admira

Wer von der Bundesliga in die 2. Liga runterfällt, fällt tief und hart. Im Falle der Admira auch irgendwie ungerecht. 31 Runden lang war das seit Saisonbeginn von Andreas Herzog gecoachte Team nie Letzter und dann musste man doch nicht zuletzt aber auch aufgrund der Punktehalbierung dem SCR Altach den Vortritt lassen. Am Ende, siehe das Eingangsstatement, bleibt aber die nackte Wahrheit: Die Südstädter müssen in die 2. Liga absteigen, Andreas Herzogs erste Cheftrainersaison war nicht erfolgreich, egal wie man die Sache dreht und wendet. Herzog, der stets als Rapid- und/oder Nationalteamtrainer gehandelt wird, hat keine Werbung für sich selbst gemacht. Dabei spielt es auch keine Rolle, wären die Panther nicht abgestiegen.

Flop 2: Der FC Wacker

Die 2. Liga kannte wieder einmal keinen Absteiger. Aus dem Westen wollte niemand rauf, ergeben sich also zwei Absteiger. Die Juniors OÖ verabschieden sich freiwillig und mit der Zulassungsverweigerung für den FC Wacker Innnsbruck stieg niemand ab. Nun wird, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, dem LASK-Kooperationsklub kaum jemand eine Träne nachweinen, anders ist das beim Innsbrucker Traditionsverein. Aber: Ein Name reicht nicht. Nachdem es mit Investor Siems nicht geklappt hatte, half Investor Ponomarev, dann kam Jung-Präsident Radi, der eigentlich Millionen von Investor Kienle bringen wollte. Funktionierte alles nicht. Landesverband und -politik sind verstimmt, dem FC Wacker bleibt nur der Rückzug in den Amateurbereich. Schon seit Jahren wollte den Innsbruckern im Lande Tirol kaum noch jemand Geld geben, jetzt sind die Lichter im Profibereich einmal aus, der Insolvenzantrag wurde eingebracht. Wenn die Nachbarn und zeitweiligen Lebensgefährten der WSG Tirol sich nun noch besser anstellen, dann werden auch die Gelegenheitsfans in Zukunft nicht mehr zum FC Wacker gehen und die verbliebenen Fans können dann mit jenen von Schwarz-Weiß Bregenz oder Flavia Solva von der guten alten Zeit träumen.

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