LASK-Budgetlücke von 600.000 Euro? „Keine Relevanz“ [Exklusiv]
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LASK-Budgetlücke von 600.000 Euro? „Keine Relevanz“ [Exklusiv]

Die Oberösterreichischen Nachrichten berichten von einer 600.000 Euro-Budgetlücke beim LASK. Präsident Siegmund Gruber soll deswegen sogar beim Landeshauptmann vorstellig geworden sein. Der Verein will diesen Bericht nicht kommentieren – und somit auch nicht dementieren.

Die Berichterstattung von Herrn Mandlbauer, auf die Sie Bezug nehmen, hat für uns keine Relevanz.

LASK auf Anfrage von 90minuten.at

++ 90minuten.at PLUS - Von Michael Fiala ++

 

In einem Artikel der 'Oberösterreichischen Nachrichten' aus dem Politik-Ressort gibt es auch brisante Nachrichten über den LASK. Ausgehend von möglichen Kostensparungen bei der Energie AG wird auch über das Sportsponsoring berichtet. So heißt es: „Angesichts dieses geringen Spielraums bleibt Schitter (Anm. Leonhard Schitter - Vorstandschef Energie AG) sonst nur die generelle Möglichkeit des Kostensenkens, auch das allerdings unter politischen Zwängen stehend. Das Sportsponsoring zu hinterfragen, ist heikel. Die Sportfamilie der Energie AG kostet einen zweistelligen Millionenbetrag, auch diese Förderung erledigt die Energie AG nur im Sinne der Politik.“

Dies gelte, so im Artikel weiter, auch für den LASK. „So wurde zuletzt der LASK-Präsident beim Landeshauptmann vorstellig. Das Land solle eine Budgetlücke von 600.000 Euro schließen helfen“, heißt es in dem Beitrag, und weiter: „Landesunternehmen mussten einspringen - darunter die Energie AG. Wenn man weiß, dass das Stadion noch nicht abgerechnet ist, lässt das nichts Gutes für die kommenden Jahre erwarten. Der LASK-Präsident, kein Mann der feinen Manieren, hat die Politik in der Hand.“

Klafft also beim LASK eine Budgetlücke von 600.000 Euro und war Präsident Siegmund Gruber beim Landeshauptmann deswegen vorstellig? Gegenüber 90minuten.at wollte der LASK diesen Bericht zumindest nicht dementieren, und meint: „Die Berichterstattung von Herrn Mandlbauer, auf die Sie Bezug nehmen, hat für uns keine Relevanz und wird unsererseits keine Aufwertung durch zusätzliche Kommentierung erfahren."

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