So viel kosten die Abos 2026/27 der Bundesliga-Klubs
Foto © GEPA

So viel kosten die Abos 2026/27 der Bundesliga-Klubs

Bei welchem Verein der ADMIRAL Bundesliga kann man verhältnismäßig günstig Heimspiele besuchen und wo müssen die Fans tief in die Tasche greifen?

Bevor die Saison 2026/27 der ADMIRAL Bundesliga am 31. Juli mit dem Spiel LASK gegen GAK startet, werden viele Fans eine Saisonkarte kaufen wollen.

Wie teuer das werden kann, hängt vom Verein ab. Zwischen den zwölf Bundesligisten lässt sich jedenfalls ein beträchtlicher Unterschied beim Preis von Steh- und Sitzplätzen erkennen.

Wir haben uns die Preise genauer angesehen und gerankt - von den günstigsten (Platz 12) bis zu den teuersten (Platz 1). Gereiht wird nach den Preisen der günstigsten Stehplatz-Abos, Vollpreis ohne Mitgliederermäßigungen:

12. LASK

12. LASK
Foto © IMAGO / STEINSIEK.CH

Beim aktuellen Meister wird nicht nur die neue Saison gestartet, sondern auch das günstigste Bundesliga-Abo verkauft. Um 196,00 € kann man eine Stehplatz-Dauerkarte kaufen und sich zu den "Landstrasslern" in den Block stellen.

Wer in der Raiffeisen Arena sitzen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. 308,00 € zahlt man für einen Eckplatz im Meisterstadion exklusive einer Servicepauschale.

11. SV Ried

11. SV Ried
Foto © IMAGO / Daniel Scharinger

Den zweitgünstigsten Abopreis findet man ebenfalls in Oberösterreich. Für 199,00 € bekommt man hinter dem Tor eine Stehplatzkarte für die Saison.

Wer sitzen möchte, zahlt am wenigsten im Familiensektor. Dort kostet ein Jahresabo 299,00 €. Ein Kind kann dabei als Begleitung gratis mitgenommen werden.

10. SC Austria Lustenau

10. SC Austria Lustenau
Foto © GEPA

In Vorarlberg wird erstmals die 200,00-€-Marke geknackt. Diesen Betrag zahlt man sowohl auf der Nord- als auch auf der Südtribüne für Stehplätze.

In der 2025 neu eröffneten SUN MINIMEAL Arena sitzt man auf der Osttribüne am billigsten. Hier kostet die Saison 275,00 €.

9. SCR Altach

9. SCR Altach
Foto © GEPA

Beim zweiten Bundesligaverein aus Vorarlberg zahlt man ebenfalls 200,00 € für Stehplätze.

Mit Sitzplatzwunsch kann man jedes Heimspiel der Altacher im Schnabelholz für 280,00 € ansehen. Auch hier ist im Familiensektor ein Begleitkind gratis dabei.

8. FK Austria Wien

8. FK Austria Wien
Foto © GEPA

Bei den Veilchen kann man minimal teurer, für 209,00 €, auf der Osttribüne eine Saisonkarte buchen und steht damit mitten im Fanblock.

Auf der Westtribüne gegenüber kann man hinter dem Tor für bereits 219,00 € ein Sitzplatz-Abo kaufen. Damit gibt es in der Generali Arena die günstigsten Sitzplatz-Dauerkarten der gesamten Liga.

7. Wolfsberger AC

7. Wolfsberger AC
Foto © GEPA

Es kommt zu einem Preissprung in der Liste. Im Lavanttal kosten Stehplatz-Abos bereits 230,00 €.

Wenn es Fans der Wölfe bequemer haben wollen, dann müssen sie tief in die Tasche greifen. Unabhängig vom Ort kostet ein Sitzplatz-Abo für Erwachsene 350,00 €. Das sind satte 50 € mehr im Vergleich zum Vorjahr. Daraus resultiert der Höchstwert der Liga in dieser Kategorie.

6. SK Sturm Graz

6. SK Sturm Graz
Foto © GEPA

Marginal teurer mit 239,00 € sind Stehplatz-Saisonkarten beim fünffachen österreichischen Meister SK Sturm Graz.

Wer sitzen möchte, kann sich die günstigsten Tickets im Familiensektor kaufen. Um 60 € mehr, insgesamt 299,00 €, kann man sich die Heimspiele der "Schwoazen", gemeinsam mit einem Kind unter 14 Jahren, vor Ort ansehen.

5. GAK

5. GAK
Foto © GEPA

Beim Stadtrivalen zahlt man, obwohl sie im gleichen Stadion spielen, ein bisschen mehr. Für 245,00 € kann man die Rotjacken bei ihren Heimspielen über die ganze Saison live beobachten.

Im Verhältnis zu den Stehplätzen sind die Sitzplätze nur mit einem geringen Aufpreis verbunden. In zwei Ecksektoren zahlt man 254,00 €, nur 9 € mehr.

4. SK Rapid

4. SK Rapid
Foto © GEPA

Im Westen Wiens sind die Preise, im Vergleich zum letzten Jahr, jeweils um 10 € gestiegen. Für ein Abo im Block West zahlt man 260,00 €, um bei den Ultras zu stehen.

Auf der gegenüberliegenden Nordtribüne, sowie in zwei Ecksektoren, kann man für 324,00 € einen Sitzplatz für die 16 Heimspiele beim Rekordmeister buchen.

3. FC Red Bull Salzburg

3. FC Red Bull Salzburg
Foto © IMAGO / Fotostand

Am Podium der Saisonkartenpreise befindet sich der einstige Serienmeister Red Bull Salzburg. Der reguläre Preis im Stehplatz- bzw. Fansektor kostet 267,00 €.

Ein erstmaliger Kauf der Dauerkarte ist allerdings nur Fanclub-Mitgliedern gestattet.

Die günstigsten Sitzplatz-Abos gibt es für 317,00 € im Kindersektor, allerdings muss man auch hier Mitglied des "Bullidikidz-Clubs" sein.

Die günstige Sitzplatzvariante ohne Mitglieder-Status gibt es für 347,00 € in den Ecken und auf der Südtribüne.

2. TSV Hartberg

2. TSV Hartberg
Foto © GEPA

Die teuersten Stehplätze der Bundesliga befinden sich in der Oststeiermark. Unverändert zum letzten Jahr kosten die stehenden Saisonkarten in der Profertil Arena 275,00 €.

Bei den Sitzplätzen bieten sie das zweitteuerste Abo an. Auf der Süd- und Osttribüne zahlt man 330,00 € für 16 Heimspiele.

1. WSG Tirol

1. WSG Tirol
Foto © GEPA

Den teuersten Mindestpreis für ein Saison-Abo in der Bundesliga zahlen die Fans der WSG Tirol. Da keine Stehplatzkarten angeboten werden, gibt es für alle 16 Heimspiele der Tiroler einen einheitlichen Sitzplatzpreis von 300,00 €.

Allerdings gibt es hier einen Sonderfall. Die WSG möchte, so es möglich ist, bereits im Frühjahr aus dem Tivoli in Innsbruck ausziehen und wieder nach Wattens heimkehren.

Für den Fall, dass man nur die acht Heimspiele im Herbst in Innsbruck schauen möchte, kann man ein vergünstigtes Abo um 120,00 € kaufen.

Kommentare