Fans: Lieber weniger Spiele vor Ort als Happel-Stadion
Im Rahmen einer 90minuten.at-Abstimmung haben sich Rapid- und Austria-affinen Leser knapp aber doch gegen eine Verlegung der Heimspiele ins Happel-Stadion ausgesprochen.
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Während die aktuelle Saison mit Geisterspielen fertig gespielt werden muss, laufen im Hintergrund bereits Gespräche, ob und wie ab Herbst die neue Saison wieder mit Fans gestartet werden kann. Das Ziel der Vereine ist klar: Möglichst alle Fans, die ins Stadion wollen, sollen auch einen Platz bekommen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in einer weiteren Phase nicht alle Plätze eines Stadions belegt werden dürfen. In Bulgarien, wo Fans wieder zugelassen wurden, dürfen zum Beispiel nur 30 Prozent der Plätze vergeben werden, denn die Distanz zu anderen Personen muss gewährleistet sein.
Damit ist aber auch klar: Für ein Rapid-Heimspiel könnten bei einer 30%igen Auslastung nur rund 8.500 Fans zugelassen werden, in der Generali-Arena könnten dann nur etwa 5.300 Fans Platz finden. Betrachtet man den Zuschauerschnitt der beiden Vereine, so wäre das vor allem für Rapid ein herber Einschnitt. Wäre daher das Happel-Stadion eine Alternative? Bei einer Auslastung von 30 Prozent könnten so immerhin knapp über 15.000 Personen ein Match verfolgen. Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek und Austria-Vorstand Markus Kraetschmer äußerten sich bereits vor einigen Tagen zu einer möglichen Idee, das Happel-Stadion als Alternative in Betracht zu ziehen (>> siehe Mehr Fans bei den Spielen: Das Happel-Stadion als Alternative für Rapid und Austria?).
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Fans sind gespalten
Eine von 90minuten.at unter den Rapid- und Austria-affinen Lesern in Auftrag gegebene Online-Umfrage hat zu diesem Thema ein knappes Ergebnis zu Tage gefördert: Nur eine knappe Mehrheit will lieber im eigenen Stadion bleiben, selbst wenn dann nicht jedes Spiel besucht werden kann. Knapp 42 Prozent können sich aber immerhin vorstellen, ins relativ ungeliebte Happel-Oval umzuziehen, um ausreichend Platz für alle Fans zu haben.