Ticker ++ 5. April 2024

Die wichtigsten Fußball-News auf einen Blick - kompakt, schnell und übersichtlich:

 

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++ Das Nachmittags-Update ++

DSV Leoben: Auch der Sportdirektor schmeißt hin

Die Tage nach dem Cup-Halbfinale hat man sich beim DSV Leoben - unabhängig vom Ergebnis -  wohl anders vorgestellt. Nachdem sich am Donnerstag Trainer Rene Poms überraschend zurückgezogen hatte, wurde schon am Freitag Ex-Trainer Carsten Jancker als Nachfolger präsentiert. Damit enden die personellen Umbauarbeiten aber nicht: Nach Poms, unter dem sich der Verein in der 2. Liga stabilisieren konnte, bat auch Sportdirektor Christoph Freitag um die Auflösung seines Vertrags, das berichtet 'Laola1.at' . 

Der 34-jährige Ex-Profi begründet diesen Schritt mit "unterschiedlichen Auffassungen im sportlichen Bereich". Er habe am Donnerstagabend ein Gespräch mit der Vereinsleitung geführt und selbst um seine Freistellung gebeten.

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Wolfsburg: Pervan bleibt Nr. 1

Die Verletzung von Wolfsburg-Stammkeeper Koen Casteels ermöglicht ÖFB-Legionär Pavao Pervan den dritten Bundesligaeinsatz in Folge. Der 36-Jährige hat seinen Vertrag beim VfL erst vor wenigen Wochen verlängert und erhofft sich eine Teilnahme an der Europameisterschaft 2024 - mit dem immerhin siebten Pflichtspiel der Saison kann er sich am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach weiter ins Blickfeld spielen. Casteels laboriert aktuell an einer Muskelverletzung an der Schulter, Trainer Ralph Hasenhüttl resümierte auf einer Pressekonferenz: "Er hat nicht trainiert und ist fürs Wochenende keine Option". 

Die meiste Anzahl an Bundesligaspielen in einer Saison konnte Pervan 2018/19 absolvieren, damals waren es neun. Sollte Casteels weiter aussetzen müssen, könnte der Torwart seinen persönlichen Rekord brechen.

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Ziehen die SKN-Frauen ins Burgenland?

Nach dem überraschenden Rücktritt von Präsident Wilfried Schmaus, unter dem sich die Frauen des SKN St. Pölten zu Österreichs Serienmeisterinnen entwickelt haben, gibt es weitere Nachrichten aus Niederösterreich: Laut einem Bericht der 'NÖN' ist der einigermaßen teure Betrieb der NV Arena - pro Spiel soll es ein fünfstelliger Betrag sein - nicht mehr die einzige Option. Stattdessen soll der Verein Gespräche mit Ritzing (Burgenland) geführt haben, im dortigen Sonnenseestadion gäbe es demnach die Möglichkeit signifikant Kosten zu sparen. 

Vorerst bleibt das Team in St. Pölten, eine Einigung für die Saison 2024/25 wurde zu vergünstigten Konditionen getroffen. Darüber hinaus hält sich der SKN aber alle Optionen offen - Gespräche mit der Landesregierung sind geplant.

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Heute live: Der ÖFB-Länderspielkracher gegen Deutschland

In der EM-Quali wird es für Österreichs Frauen-Nationalteam ernst.

 

Alle Infos:

 

++ Das Mittags-Update ++

Sturm schaffte Historisches

Seit Red Bull in Salzburg eingestiegen ist, haben außer dem SK Sturm am gestrigen Donnerstag erst vier andere Teams viermal oder mehr in Salzburg jubeln können. Dabei handelt es sich um den FC Bayern, der am 3. November 2020 im Rahmen der Champions League mit 2:6 gewann. 0:4 ging rund acht Jahre (16. Februar 2012) früher das Spiel im Europa League-Sechzehntelfinale zwischen Metalist Charkiw und Salzburg aus. 

In der Bundesliga schossen seit 2005 ansonsten nur Kapfenberg (2:5 im November 2008) SCR Altach am 31. Mai 2009 so viele Tore wie die Blackies (1:4) sowie am legendären Ostersonntag am 23. März 2008 der SK Rapid beim 0:7.

Zur Erinnerung: Vier Treffer gelangen folgenden Klubs aus (zum Teil damals) größeren Ligen nicht (zufällige Reihenfolge): Inter Mailand, Benfica Lissabon, Real Sociedad, AC Milan; CHelsea, Atlético Madrid, Napoli, Liverpool, Lille, Sevilla, Wolfsburg, Ajax Amsterdam, AS Roma, Villarreal, Eintracht Frankfurt, Olympique Marseille, OGC Nizza, Schachtar Donezk, Fenerbahçe, Schalke 04, Juventus Turin oder Manchester City, Standard Lüttich, Valencia, Genk, Lok Moskau, Krasnodar, Konyaspor, Guimarães, Borussia Dortmund, Lazio Rom, FC Basel, Celtic, AEK Athen, Paris St. Germain, Athletic Bilbao, RB Leipzig, FC Brügge.

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Leoben holten neuen, alten Trainer

Nachdem René Poms und der DSV Leoben sich getrennt haben, präsentieren die Steirer mit Carsten Jancker ausgerechnet Poms' Vorgänger als dessen Nachfolger. Als ob das nicht schon ungewöhnlich genug wäre, musste man den Vertrag gar nicht neu aushandeln. Denn Jancker hat sowieso noch Vertrag bis Saisonende. Geschäftsführer Sport Andreas Hämmerle erklärt dazu: " Er hat ein tolles Energielevel und ist vor allem immer sehr loyal zum Klub gewesen‘."

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++ Das Morgen-Update ++

Fuhrmann: "Wollen sehr mutig ins Spiel gehen"

Am heutigen Freitag startet die EM-Qualifikation für das ÖFB-Frauennationalteam Heim-Schlager gegen Deutschland. Trotz einiger Ausfälle will das ÖFB-Team die Deutschen ärgern. Bereits im Viertelfinale bei der EM 2022 trafen beide Mannschaften aufeinander. Deutschland siegte mit 2:0. Teamchefin Irene Fuhrman betonte: "Ich denke schon, dass das solche Spiele sind, aus denen die Spielerinnen Energie ziehen können. Das ist das, was uns Mut machen muss. Morgen erwartet uns ein komplett anderes Spiel. Es wird eine große Challenge, trotzdem wollen wir sehr mutig ins Spiel gehen. Wir hoffen, dass wir gut reinfinden und die Fans mitreißen." Zum Duell selber meinte Fuhrman: "Die Kräfteverhältnisse sind ganz klar. Aber auch wenn Deutschland qualitativ über uns zu stellen ist, wollen wir das Bestmögliche rausholen. Wenn wir das Spiel verlieren sollten und eine gute Leistung bringen, können wir trotzdem Selbstvertrauen mitnehmen für das Spiel in Polen."

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Darum verließ Rene Poms den DSV Leoben

Nach dem Aus im ÖFB-Cup steht der Zweitligist aus Leoben ohne Trainer da. Gegenüber "laola1.at" meinte der Trainer Rene Poms: "Wir haben uns per sofort auf eine einvernehmliche Auflösung des noch laufenden Vertrags geeinigt. Es gab unüberbrückbare Differenzen mit dem Vorstand." Das bedeutet, dass das Ausscheiden im Cup nicht der Hauptgrund der Trennung war. 

In einer Presseaussendung des Vereins steht, die Auflösung des Vertrages sei "für Insider nicht überraschend". Vor Wochen hat Poms ein Interview für "Ligaportal" gegeben, dass für einige Irritationen im Verein und bei Fans sorgte. Poms betontet, die Rückkehr in seine Heimat habe ihn "etwas desillusioniert". Dazu fügte er noch hinzu: "Es waren sehr viele Anfeindungen, speziell am Beginn. Es ist mein Auto zerkratzt worden, und und und."

 

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Sturm wieder im Cup-Finale!

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