Wacker-Boss Stocker: "Budget nicht gleich Budget"

Wie läuft es derzeit beim Absteiger Wacker Innsbruck. Gerhard Stocker gibt einen aktuellen Einblick.

Wacker-Boss Gerhard Stocker spricht im Interview mit Laola1.at über ...

 

... die budgetäre Situation: "Wir sind noch in Gesprächen mit der Olympiaworld (Betreiberfirma des Stadions, Anm.). Es wird anerkannt, dass bei uns eine Sondersituation ist. Die Kosten sind noch nicht fixiert. Darum ist das Budget nicht gleich Budget und nicht vergleichbar mit anderen Vereinen. Das ist für mich immer schwierig. Bei uns ist es so, dass wir relativ viel für das Stadion zahlen, aber auch relativ viel refundiert bekommen. Dann ist es links und rechts, Einnahmen und Ausgaben, vom Budget erhöhend und dann heißt es, wir haben eh ein Budget mit dem man auskommen muss. Dass es Netto anders ausschaut, was bei den Mannschaften landet - das ist ein kleinerer Betrag.

... die neue Positionierung als Ausbildungsverein: "Für mich ist es toll, dass erkannt wird, dass der Weg und die neue Positionierung des FC Wacker eine Riesenaufgabe im Tiroler Fußball hat. Wenn man sieht, wo Akademie-Spieler hingehen - da sind sicher wir die erste Adresse. Genauso unser Konzept, dass nationale und internationale Top-Talente vorübergehend beim FC Wacker eine Heimat finden, weil sie sich weiterentwickeln wollen und in höhere Profi-Sphären aufsteigen wollen. Natürlich, längerfristig wollen wir schon, dass das im eigenen Verein passiert und nicht jedes Talent von der 2. Liga sofort woanders hinwechselt. Was dem FC Wacker sicher abgeht, ist die breite positive Stimmung dem Verein gegenüber. Teilweise gibt es immer wieder Vorwände, keine Einwände, wenn wir Geschichten hören, die vor 2002 (Konkurs des FC Tirol, Anm.) waren. Danach sind auch genug Fehler passiert. Im Endeffekt erkennt man aber nicht, dass wir einer von acht Vereinen sind, die seit 2003 durchgehend Mitglied der Bundesliga sind und 48 Vereine sind Mitglieder gewesen."

 

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