Mehr Gehalt für Monschein seit Februar

Die Kronen Zeitung bringt neue Details der Causa Monschein ans Tageslicht. So bezieht der Offensivspieler seit Februar mehr Gehalt aufgrund der gezogenen Option.

"Eine befremdliche Vorgehensweise der Austria", meint der Jurist Wolfgang Rebernig in der Kronen Zeitung und ergänzt: „Noch dazu, wenn man weiß, dass AG-Vorstand Markus Kraetschmer auch Vizepräsident der Bundesliga ist." Rebernig betreut die Admira in der aktuellen Causa.

 

Vergleich mit Onisiwo hinkt

Der Vergleich mit dem Fall Onisiwo hinkt laut Rebernig. Bei Onisiwo wurde die Option erst im Nachhinein mit der vorgeschriebenen Gehaltserhöhung verankert. Der Spieler lehnte dies jedoch ab und überwies das Geld stets zurück. Und bei Monschein? Laut Rebernig bezieht der meistdiskutierte Spieler der Liga seit Februar den erhöhten Betrag. Ein Geld, das er auch annahm. "Und somit anerkannte er auch seinen neuen Vertrag", fasst Rebernig zusammen. Monschein hat bereits beim Unterzeichnen des Vertrags im Jahr 2016 gewusst, dass er mehr verdienen würde, wenn die Option gezogen wird. So hat es die Admira im Februar dann auch getan.

 

Die Austria war sich diesen Umständen bewusst und ist sich sicher, dass der Vertrag nicht halten wird. Der kommende Donnerstag, wenn der Senat 2 tagt, wird darüber Aufschluss geben.

 

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