Austria stellt Kayode Rute ins Fenster
Nicht nach Zypern mitgeflogen, nun auch noch Ärger vom CEO. Im Gespräch mit der Krone kann man eine Drohung von Markus Kraetschmer Richtung Larry Kayode rauslesen.
Die Posse rund um Austria Wien-Stümer Larry Kayode ist um ein Kapitel reicher. Alaves und Bursaspor sollen nur die letzten in einer Reihe von Interessenten sein. Die Spanier sollen bereit sein, drei Millionen Euro zu zahlen. Wohl zu wenig, wie FAK-Boss Markus Kraetschmer gegenüber Krone sagt: "Kommt ein vernünftiges Angebot, kann Kayode gehen, wenn nicht, bleibt er." Das dürfte über drei Millionen Euro liegen.
Trainer Thorsten Fink meinte, er wäre "machtlos. "Larry ist psychisch nicht bereit", so sein Kommentar. Der Fall erinnert etwas an Nikica Jelavic oder Sadio Mané, die ihre Wechsel mit ähnlichen Mitteln durchsetzten. Laut UEFA-Regulativ könnte Kayode übrigens eingesetzt werden und dann bei einem möglichen neuen Klub auch. Hier ist also keine Preistreiberei zu vermuten. Kraetschmer sieht das gelassen, mit einer Prise Drohung: "Wenn er weiter nicht in der Lage ist, zu spielen, spürt er das auf dem Lohnzettel, Prämien gibt es keine."