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Andy Marek: "Das war ein Krater"

Rapid-Urgestein Andy Marek war bei der Sendung "Dein Verein" auf Sky zu Gast. Die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Andy Marek (SK Rapid Wien Urgestein):

…auf die Frage, ob ihm nach dem Rückzug als Stadionsprecher des SK Rapid Wien vor einem Jahr etwas fehlt: „Ja, natürlich. Die Verabschiedung war großartig, das werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen. Und danach - ich habe immer Menschen belächelt, wenn sie gesagt haben, dass sie in ein Loch fallen. Bei mir war es nicht ein schwarzes Loch, bei mir war es ein Krater, gleich danach. Mir hat ganz viel gefehlt. Wenn man es 27,5 Jahre macht und so es so lebt, wie ich es getan habe, dann fehlt dir sehr viel. Mir fehlt natürlich Rapid, aber es ist seit einem Jahr vorbei, wobei ich verfolge Rapid, mein Bub ist dort und ich habe viele gute Kontakte zu vielen Menschen bei Rapid. “

…über die momentan fehlende Atmosphäre im Stadion: „Das ist wahnsinnig bitter. Vor allem, weil die Mannschaft auch noch so erfolgreich spielt. Und dann dürfen keine Fans dabei sein.“

…auf die Frage, wie sich sein Sohn Lukas Marek als Stadionsprecher schlägt: „Der Luki ist nicht nur ein guter Moderator, sondern er war schon seit seinem elften oder zwölften Lebensjahr immer mit mir im Stadion und hat erlebt, worauf man achten muss und was wichtig ist. Er hat mitbekommen, dass es gewisse Dinge gibt, die man als Stadionsprecher nicht machen sollte und wo man sich als Stadionsprecher auch nicht zu wichtig nehmen sollte. Er schlägt sich sehr, sehr gut.“

…auf die Frage, ob er weiterhin Stadionsprecher des Nationalteam sei: „Das mache ich weiterhin und macht mir auch sehr viel Freude. Und ist auch eine große Ehre für mich.“

"Es gab viele Dinge, die ich anders machen würde, aber das Hauptthema war und ist der Dialog, den ich nie aufgegeben habe. Das würde ich immer wieder gleich machen." - Andy Marek über die Arbeit mit den Fans

…über sein kommendes Buch: „27,5 sind die Anspielung auf meine Jahre (bei Rapid, Anm.). Es wird 27,5 Kapitel geben, die aus 110 Geschichten bestehen, das Buch wird 27,5 Euro kosten und es wird am 27.5. erscheinen. Ich glaube, es ist für jeden was dabei.“

…auf die Frage, ob er rückblickend in der Zusammenarbeit mit den Ultras, in seiner Funktion als Fanbeauftragter, etwas anders machen würde: „Jedes Mal, wenn es ein Problem oder ein Thema gegeben hat, habe ich danach gesagt, dass wir es beim nächsten Mal ein bisschen anders machen werden. Es gibt nicht das Rezept. Dafür zu viele unterschiedliche Interessen und Menschen dabei. Es gab viele Dinge, die ich anders machen würde, aber das Hauptthema war und ist der Dialog, den ich nie aufgegeben habe. Das würde ich immer wieder gleich machen.“

…über die weniger werdende Auslastung des Allianz Stadions: „Wir müssen uns auch selbstkritisch damit befassen, dass wir alle geglaubt haben, dass das neue Stadion immer ausverkauft sein wird. War auch mein Gedanke. Die Fanbindung, die Infrastruktur ist alles wichtig, aber es muss auch sportlich gut laufen. Wir sind ja teilweise noch nicht einmal im neuen Stadion angekommen. Wir haben noch kein Derby im eigenen Stadion gewonnen, obwohl wir es schon seit fünf Jahren haben.“

…über die Strukturen im Verein: „Ich muss an dieser Stelle dem Trainerteam und dem Didi ein Kompliment machen. Ein Kompliment an die Mannschaft, die sind so ein eingeschweißter Haufen. Tolle Mannschaft, tolles Trainerteam und überhaupt im Verein, Christoph Peschek und Zoran Barisic -super Geschichte.“

…auf die Frage, ob es eine Chance auf den Meistertitel gibt: „Es gibt eine Chance.“

 

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